1Europa: Krainer - „Alleinerzieherinnen nicht mit Ansage in die Armutsfalle schicken“

Der Wien-Besuch der ehemaligen Gelbwesten-Frontfrau Ingrid Levavasseur sollte Anlass für einen Schulterschluss auf europäischer Ebene sein

Wien (OTS) - „Überall in Europa sind Alleinerziehende akut von Armut betroffen. Um Gerechtigkeit innerhalb der unterschiedlichen Familienmodelle zu schaffen, bedarf es gemeinsamer Anstrengungen. Zivilgesellschaftliche Initiativen wie 'Positive Wurzeln' – ins Leben gerufen von Gelbwesten-Mitgründerin Ingrid Levavasseur – alleine werden jedoch die Probleme nicht lösen. Es braucht dringend einen europapolitischen Schulterschluss“, stimmt Marion Krainer, Kandidatin der Initiative 1Europa zum europäischen Parlament, in die paneuropäische Kritik mit ein.

„Der drohende Rechtsruck wird die Situation für untypische Familienmodelle weiter verschärfen. Es braucht dafür auch ein gesellschaftliches Umdenken. Alleinerziehende müssen endlich als relevanter Teil der Gesellschaft wahrgenommen werden und nicht ständig um gefühlte 'Almosen' betteln müssen“, kritisiert Krainer nicht zuletzt das von der politischen Rechten als „ideale Familienbild“ propagierte Mutter-Vater-Kind-Modell.

„Nachhaltige, europäische Lösungen können nur Teil einer europäischen Sozialunion sein. Egal ob Verankerung gemeinsamer sozialer Standards, Adaptierung der Familien- und Kinderbeihilfen oder flächendeckende Verbesserung des Betreuungsangebots – es wird nur gemeinsam und mit entsprechender Sensibilisierung funktionieren.. Ein offizieller „europaweiter Ein-Elterntag“ wäre ein guter erster Schritt“, bilanziert Krainer nach dem arbeitsintensiven Gespräch mit Ingrid Levavasseur.

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