- 16.05.2019, 15:20:32
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- OTS0211
Karin Kneissl: „Eigenverantwortung ist ein zentrales Element von Integrationsarbeit“
Außen- und Integrationsministerin Karin Kneissl nimmt an Integrationsterminen in Salzburg teil
Utl.: Außen- und Integrationsministerin Karin Kneissl nimmt an
Integrationsterminen in Salzburg teil =
Salzburg (OTS) - Integrationsministerin Karin Kneissl nahm am
Donnerstag, den 16. Mai 2019, am Treffen der
Landesintegrationsreferenten in Salzburg teil. Die Bundesministerin
nützte den Austausch mit den Integrationslandesreferenten um die
strategische Ausrichtung der Integrationsarbeit 2019 zu erläutern:
„Die Integration von Frauen bleibt weiterhin einer unserer
wichtigsten Förderschwerpunkte. Frauen sind der Motor der Integration
und müssen weiter gestärkt werden“. Im Anschluss an die Konferenz
besuchte Karin Kneissl das ÖIF-Integrationszentrum Salzburg, wo sie
mit Multiplikatorinnen aus dem Bereich Frauenintegration für ein
Fachgespräch zusammentraf.
Weitere Programmpunkte waren ein Treffen mit der Salzburger
Integrationslandesrätin Andrea Klambauer und ein Projektbesuch an
einer Salzburger Schule. Beim Arbeitsgespräch wurden insbesondere
Kooperationsmöglichkeiten zwischen Bund und Land im
Integrationsbereich thematisiert. Gemeinsam besuchten Karin Kneissl
und Andrea Klambauer auch das vom BMEIA und dem Land Salzburg
geförderte Schulprojekt „Heroes“. Dieses richtet sich an junge Männer
aus sogenannten "Ehrkulturen" und zielt darauf ab, dass auch Männer
sich aktiv für Gleichberechtigung einsetzen. „Um die Integration von
Frauen zu fördern, müssen wir die Männer mit ins Boot holen. Das
Wissen um und die Befolgung von unseren Prinzipien sind eine wichtige
Grundlage für Integrationserfolg. Gleichberechtigung zwischen Mann
und Frau ist ein solches Prinzip“, betonte Karin Kneissl.
Maßnahmen des BMEIA zur Frauenintegration umfassen
Schwerpunktberatungen sowohl für Frauen als auch für Männer. 2019
wurden die finanziellen Mittel für Frauenprojekte von € 1,4 Mio. auf
€ 2,3 Mio. erhöht, um den Frauenschwerpunkt in der Integrationsarbeit
auch operativ umsetzen zu können. Zudem wurde ein zusätzlicher
Sondertopf über € 1 Mio. für Integrationsprojekte gegen Gewalt an
Frauen eingerichtet.
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