Mindestpension: Bogner-Strauß begrüßt Anrechnung von Kindererziehungszeiten

Erhöhung bringt weitere Entlastung und wirkt Altersarmut von Frauen entgegen – langjährige Forderung der ÖVP Frauen wird umgesetzt

Wien (OTS) - "Mit der Anrechnung von Kindererziehungszeiten für die Mindestpension gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Bekämpfung der Altersarmut von Frauen", so ÖVP Frauen-Chefin und Frauenministerin Juliane Bogner-Strauß anlässlich der heute präsentierten Reform der Mindestpension. "Nach der Senkung der Sozialversicherungsabgaben und der Einkommenssteuer werden erneut Menschen mit niedrigen Einkommen treffsicher entlastet."

Bei dem neuen Modell werden bis zu fünf Jahre für die Kindererziehung angerechnet, damit wird eine langjährige Forderung der ÖVP Frauen umgesetzt. Insgesamt profitieren 40.000 Pensionistinnen und Pensionisten von der Erhöhung, davon sind 22.000 Frauen. Ab 1.1.2020 stehen durch die Erhöhung der Mindestpension von 995 auf 1.200 Euro nach 40 Beitragsjahren über 2.800 Euro mehr pro Jahr zur Verfügung, bei Paaren sind es über 3.300 Euro mehr.

"Von dieser Reform profitieren vor allem jene, die zwar viele Jahre gearbeitet, aber trotzdem nur wenig auf dem Pensionskonto haben", so Bogner-Strauß, die betont, dass dies insbesondere auf Frauen zutreffe, da sie häufiger in Teilzeit oder in niedriger entlohnten Branchen arbeiten und daher fast doppelt so häufig von Altersarmut betroffen sind wie Männer. "Kinder zu erziehen ist ein wesentlicher Beitrag, der gesellschaftlich und politisch entsprechend anerkannt werden sollte."

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