Kinderarbeit stoppen: Niederlande beschließen Gesetz mit Vorbildwirkung für Österreich

Am 14.5.2019 beschloss der niederländische Senat ein Gesetz, das Unternehmen menschenrechtliche Sorgfaltspflichten in ihren Zulieferketten vorschreibt.

Das niederländische Gesetz hat Vorbildwirkung. Damit zeigen die Niederlande, dass sie die Abschaffung von ausbeuterischer Kinderarbeit ernst nehmen.
Herbert Wasserbauer, Dreikönigsaktion
Wenn es in den Niederlanden möglich ist, warum dann nicht auch in Österreich? Bereits 32 Abgeordnete zum Nationalrat und 9 zum Bundesrat sowie 10 Kandidat/innen zur Europawahl tragen unsere Forderung mit. Wir hoffen auf Rückenwind durch das niederländische Beispiel und dass sich viele weitere Politiker/innen anschließen und so der Boden für eine österreichische und europäische Gesetzgebung bereitet wird
Herbert Wasserbauer, Dreikönigsaktion

Wien (OTS) - Das niederländische Gesetz hat Vorbildwirkung. Damit zeigen die Niederlande, dass sie die Abschaffung von ausbeuterischer Kinderarbeit ernst nehmen. meint Herbert Wasserbauer von der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar. Durch den Beschluss des Gesetzes macht der niederländische Gesetzgeber auch klar, dass Empfehlungen für freiwillige Maßnahmen allein nicht ausreichen.“ Nach Inkrafttreten des Gesetzes müssen Unternehmen die Risiken über das Vorhandensein von ausbeuterischer Kinderarbeit erheben, zu deren Vermeidung beitragen und entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Gemeinsam mit der Künstler/innengruppe „Butterfly Rebels“ und unterstützt von einer Reihe anderer Organisationen hat die Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar die Initiative „Kinderarbeit stoppen! – Gemeinsam gegen ausbeuterische Kinderarbeit“ ins Leben gerufen. Mit Spots in Fernsehen, Radio und in Sozialen Medien soll Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass rund 73 Mio. Kinder weltweit unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten – zum Teil auch für Produkte, die in Österreich gekauft und konsumiert werden.

Mit einer Online-Aktion können sich Bürger/innen auch direkt an österreichische Politiker/innen wenden, um der zentralen Forderung der Initiative Nachdruck zu verleihen: Menschenrechtliche Sorgfaltspflichten gesetzlich verbindlich zu verankern, wie dies nunmehr in den Niederlanden geschehen ist.

Wenn es in den Niederlanden möglich ist, warum dann nicht auch in Österreich? Bereits 32 Abgeordnete zum Nationalrat und 9 zum Bundesrat sowie 10 Kandidat/innen zur Europawahl tragen unsere Forderung mit. Wir hoffen auf Rückenwind durch das niederländische Beispiel und dass sich viele weitere Politiker/innen anschließen und so der Boden für eine österreichische und europäische Gesetzgebung bereitet wird, so Wasserbauer abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Dreikönigsaktion, Hilfswerk der Katholischen Jungschar,
Christian Herret
1160 Wien, Wilhelminenstraße 91/2 f
Tel: 01/481 09 91-41, Mobiltel. 0676/88 011 - 1071
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