- 15.05.2019, 09:00:01
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Schramböck: FISA-geförderte Produktion „Little Joe“ im Wettbewerb um die Goldene Palme
Der erste englischsprachige Film der österreichischen Regisseurin Jessica Hausner feiert seine Weltpremiere auf den 72. Filmfestspielen von Cannes.
Utl.: Der erste englischsprachige Film der österreichischen
Regisseurin Jessica Hausner feiert seine Weltpremiere auf den
72. Filmfestspielen von Cannes. =
Wien (OTS/BMDW) - Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck freut
sich über die Einladung von „Little Joe“ in den Wettbewerb um die
Goldene Palme beim Filmfestival in Cannes. „Die Teilnahme am
Wettbewerb alleine ist schon eine große Auszeichnung für die
internationale Koproduktion unter österreichischer Federführung“, so
die Ministerin, deren Ressort das Projekt über die Filmförderung FISA
unterstützt. Besonders möchte die Ministerin positiv hervorheben,
dass der Film auf starke Frauen vor und hinter der Kamera setzt - wie
schon die FISA-geförderte Produktion „Der Boden unter den Füßen“ von
Marie Kreutzer, die im Februar im Wettbewerb der Berlinale
erfolgreich Premiere feierte. Für Jessica Hausner ist es nicht die
erste Einladung nach Cannes; bereits drei ihrer früheren Filme,
„Lovely Rita“, „Hotel“ und „Amour Fou“ waren in der Sektion Un
Certain Regard zu den Filmfestspielen geladen. Mit „Little Joe“ läuft
nun der erste Film der Regisseurin, die seit 2017 Mitglied der
Oscar-Akademie ist, im Hauptbewerb an der Côte-d’Azur.
Die österreichisch-britisch-deutsche Gemeinschaftsproduktion,
majoritär von der coop99 hergestellt, konnte mit Emily Beecham und
Ben Whishaw Publikumslieblinge für die Hauptrollen gewinnen, die
spätestens seit „James Bond“, „Das Parfum“ oder „Hail, Ceasar!“ zu
den Fixstartern auf den roten Teppichen zählen. Beecham verkörpert in
„Little Joe“ die leidenschaftliche Wissenschaftlerin Alice. Als
Pflanzenzüchterin im Bereich der Grünen Gentechnik entwickelt Alice
eine neue Spezies, die jedoch mit der Zeit unheimliche Veränderungen
bei Mensch und Tier hervorzurufen scheint und ein Spiel zwischen
verschiedenen Wahrheiten entstehen lässt, an dessen Ende die Frage
nach der eigenen Identität steht.
Gedreht wurde der Thriller um die liebevoll „Little Joe“ genannte
gentechnisch manipulierte Pflanze neben England und Deutschland
vorwiegend in Wien und Krems an der Donau, womit der inhaltlich
brisante Film neben seinem Festivalerfolg auch eine Wertschöpfung im
Inland von mehr als 2,3 Mio. Euroerzielt. Die Weltpremiere findet am
17.5.2019 im Palais du Festival in Cannes statt. Ministerin
Schramböck drückt die Daumen für die Preisverleihung am 25.5.2019.
Ebenfalls gratuliert die Ministerin dem Regisseur Andreas Horvarth
zur Einladung in die unabhängige Parallel-Sektion Quinzaine des
Réalisateurs mit seinem neuesten Werk „Lillian“. Die FISA-geförderte
Produktion feiert seine Weltpremiere am 20.5. in Cannes.
FISA in Cannes
Während des Filmfestivals öffnet der von FISA unterstützte Film
Pavilion der AUSTRIAN Film Commissions & Funds am Marché du Film
einem internationalen Fachpublikum seine Pforten. Ziel ist die
Bewerbung des Filmstandortes Österreich und die Vernetzung der
österreichischen und internationalen Filmbranche. „Diese Maßnahme
leistet einen wichtigen Beitrag für zukünftige internationale
Projekte mit FISA-Beteiligung“, ist die Ministerin überzeugt.
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