Ewald Sacher zum neuen Präsidenten der Volkshilfe Österreich gewählt

Barbara Gross für ihr Engagement bedankt +++ Neue Mitglieder im Bundesvorstand +++ Peter Kostelka, Susanne Scholl und Alexander Pollak bei der Volkshilfe Konferenz

Wien (OTS) - Die Bundeskonferenz der Volkshilfe Österreich, das höchste Gremium der Organisation, fand heute in der Wiener Urania statt. Die bisherige Präsidentin Barbara Gross kandidierte nicht mehr, der langjährige Präsident der Volkshilfe NÖ Ewald Sacher wurde einstimmig zum neuen Präsidenten der Volkshilfe Österreich gewählt.

Peter Kostelka, Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs betonte in seinen Grußworten die gute Zusammenarbeit der beiden Organisationen, auch in ihrem Engagement für gute Rahmenbedingungen für leistbare Pflege und Betreuung.

Barbara Gross wurde für ihr ehrenamtliches Engagement herzlichst gedankt, in ihrer Abschiedsrede wies sie auf die enorme Weiterentwicklung der Organisation in den vergangenen vier Jahren hin. „Es waren bewegte Jahre, das Engagement in der Flüchtlingsbewegung und das großartige Benefizkonzert „voices for refugees" am Wiener Heldenplatz sind vielen noch in guter Erinnerung. Aber auch abseits der großen Highlights wird täglich großartige Arbeit von tausenden von haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der Volkshilfe geleistet. Dafür danke ich meinen KollegInnen im Bundesvorstand und allen FunktionärInnen, allen GeschäftsführerInnen, und natürlich den engagierten MitarbeiterInnen, ohne sie wäre das nicht möglich. Gemeinsam sind wir Volkshilfe, gemeinsam beseitigen wir Benachteiligungen und ermöglichen Erfolge.

Der neu gewählte Präsident der Volkshilfe Österreich Ewald Sacher dankte den Delegierten für seine Wahl und präsentierte seine Schwerpunkte: „Ich bin der Volkshilfe seit Jahrzehnten auf das Engste verbunden, ihre erfolgreiche Weiterentwicklung ist mir ein ehrliches Anliegen. Das gilt sowohl für die Volkshilfe als Dachorganisation als auch für die Fortentwicklung der Landesorganisationen in allen neun Bundesländern. Die Bundesgeschäftsstelle wird Drehscheibe und Servicestelle sein, ich werde als Präsident der Volkshilfe Österreich im persönlichen Kontakt mit den Landesvorsitzenden meine langjährige Erfahrung als Vorsitzender einer der größten Länderorganisation, der Volkshilfe NÖ, einbringen. Die sozial- und gesellschaftspolitischen Schwerpunkte der Volkshilfe Österreich mit großer Nachhaltigkeit zu vertreten und hinaus zu tragen, das ist für mich die Hauptaufgabe. Die große Fachkompetenz der Volkshilfe im Bereich der Pflege, der glaubhafte Einsatz für soziale Gerechtigkeit und im Kampf gegen Armut sowie das unerschütterliche Eintreten für eine freie, offene, tolerante Gesellschaft stellen die Grundsäulen der Volkshilfe dar, die es mit aller Kraft zu vermitteln gilt. Ich danke meiner Vorgängerin Barbara Gross und allen bisher tätigen Bundesvorstandsmitgliedern für ihr großes Engagement und freue mich auf die Zusammenarbeit mit den neu gewählten Mitgliedern".

Erich Fenninger, der Direktor der Volkshilfe Österreich, stellte die Resolutionen zu den Themen der Volkshilfe vor:" Die Zukunft der Pflege und Betreuung, Armut und soziale Gerechtigkeit, Menschenrechtsarbeit, Demokratie und Antifaschismus und die Kindergrundsicherung – all das macht die Volkshilfe heute aus. Der Kampf gegen Kinderarmut, auch das Motto der Konferenz, wird uns in den kommenden Jahren ganz besonders herausfordern. Mit der Kindergrundsicherung hat die Volkshilfe ein gutes Modell vorgestellt, um entscheidende Schritte zur Abschaffung von Kinderarmut in Österreich zu machen", so Fenninger. Die Resolutionen wurden einstimmig von der Bundeskonferenz verabschiedet.

Susanne Scholl und Alexander Pollak nahmen als VertreterInnen der Zivilgesellschaft an der Bundeskonferenz teil und wiesen in ihren Reden auf die große Bedeutung des zivilgesellschaftlichen Engagements der Volkshilfe hin. Der Beitrag zum politischen Diskurs der organisierten Zivilgesellschaft, wie sie die Volkshilfe repräsentiert, wurde von der langjährigen ORF-Korrespondentin und Schriftstellerin Susanne Scholl hervorgehoben. „Das gemeinsame und nachhaltige Auftreten gegen Ausgrenzungspolitik und für Chancengleichheit macht vielen Menschen Mut", so der Menschenrechtsaktivist Alexander Pollak von SOS Mitmensch. 

Neben Präsident Ewald Sacher in den Bundesvorstand neu gewählt wurden Rudolf Hundstorfer, der die Volkshilfe Wien als Mitglied im Bundesvorstand der Volkshilfe Österreich vertritt, sowie Heidemaria Onodi für die Volkshilfe Niederösterreich, Ingrid Riezler-Kainzner für die Volkshilfe Salzburg und Michael Schodermayr für die Volkshilfe Oberösterreich. Barbara Gross wird weiterhin als Präsidentin der Volkshilfe Steiermark im Bundesvorstand vertreten sein. Wie bisher gehören auch Verena Dunst (Volkshilfe Burgenland), Ewald Wiedenbauer (Volkshilfe Kärnten), Walter Hinterhölzl (Volkshilfe Tirol) und Annegret Senn (Volkshilfe Vorarlberg) sowie Finanzreferent Erich Holnsteiner dem Bundesvorstand an.

Der neue Präsident Ewald Sacher nahm am Ende der Bundeskonferenz die Auszeichnung verdienter Mitglieder und FunktionärInnen mit der Afritsch-Plakette, der höchsten Auszeichnung der Volkshilfe, vor.

Abschließend hielt Sacher fest: "Mit dem neugewählten Vorstand der Volkshilfe Österreich und der Geschäftsführung unter Direktor Erich Fenninger wird es uns gemeinsam gelingen, unsere Gesellschaft gerechter, sozialer und solidarischer zu machen und zu beweisen, dass die Volkshilfe dazu einen wesentlichen Beitrag leistet, leisten muss und leisten wird."

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