Rübig: "Telefonieren in Europa wird günstiger"

ÖVP-Erfolg für europäische Bürger/Digitaler Binnenmarkt noch nicht fertig/Ziel: EU-weiter Wettbewerb der Telekomfirmen

Brüssel (OTS) - "Ein weiterer Erfolg unserer unermüdlichen Arbeit für die europäischen Bürgerinnen und Bürger wird greifbar: Ab morgen, 15. Mai, sinken die Gebühren für Telefonate in andere EU-Staaten. Damit kommen wir unserem Ziel eines digitalen Binnenmarktes in Europe noch einen Schritt näher. Aber es bleibt viel zu tun. Auslandstelefonate in der EU kosten weiterhin mehr als Inlandstelefonate. Und es muss endlich möglich sein, sich EU-weit das beste Angebot auszusuchen und mit einer SIM-Karte aus Spanien, Estland oder sonst wo auf Dauer in der ganzen Europäischen Union zu telefonieren", sagt der ÖVP-Europaabgeordnete Paul Rübig, Telekom- und Industriesprecher der Europäischen Volkspartei im Europaparlament, heute, Dienstag.

Konkret wird der Maximaltarif für einen Anruf innerhalb der EU auf netto 19 Cent pro Minute begrenzt, für eine Textnachricht dürfen höchstens noch sechs Cent anfallen. Inklusive Mehrwertsteuer sind das 22,8 bzw. 7,2 Cent. "Bereits im Sommer 2017 sind die Auslandsaufschläge für das Roaming weggefallen. Handytelefonate im EU-Ausland kosten seither nur mehr so viel wie Telefonate zu Hause", resümiert Rübig, der die Abschaffung der Roaming-Gebühren federführend betrieben hat und daher auch als "Mr. Roaming" bekannt ist.

"Als nächster Schritt müssen die Zusatzgebühren für Telefonate ins Ausland ganz gestrichen werden. Es ist nicht akzeptabel, dass ein Gespräch in ein anderes EU-Land mehr kostet, als von dort nach Österreich. Wie kann ein Telefonat von Linz nach Freilassing teurer sein als von Bregenz nach Wien? Damit muss Schluss sein", sagt Rübig. "Und ich wiederhole: Jede SIM-Karte aus einem EU-Land muss künftig auf Dauer überall in der EU zu den gleichen Konditionen genutzt werden können, damit es einen echten europaweiten Wettbewerb der Telekomfirmen zum Wohl der Konsumenten gibt."

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