Erster Eintrag mit drittem Geschlecht in Österreich – ein großer Schritt

Endlich hat die Politik reagiert und umgesetzt, was sie umsetzen musste

Wir freuen uns sehr mit Alex Jürgen, Seinem Anwalt Dr. Graupner und der gesamten Intersex-Bewegung in Österreich! Wir haben in den letzten Jahren immer gut zusammen gearbeitet und gemeinsam gegen stereotype Geschlechterrollen und Klischees gekämpft. Die dritte Option jetzt auch schwarz auf weiß in Pass und Geburtsurkunde zu haben, ist nicht nur ein wichtiges Zeichen für intersexuelle Personen, sondern genauso für uns als Vertreter*innen der feministischen Bewegung. Wir kämpfen für die Gleichstellung aller Menschen
Lena Jäger, Obfrau des Vereins Frauen*Volksbegehren
Wieder einmal sehen wir, dass der VfGH die Politik zwingen muss, längst überfällige Änderungen der Gesetze vorzunehmen, wie auch bei der Ehe für alle. Echte Selbstbestimmung ist auch weiterhin nicht möglich, wenn die betroffenen Personen eben nicht selbst, sondern nur nach entsprechenden Gutachten ihren Geschlechtseintrag ändern können. Es bedarf umfassenderer Maßnahmen, damit endlich Menschenrechte eingehalten und keine angleichenden Maßnahmen und nicht-konsensuellen Operationen mehr möglich sind in Österreich. Und es braucht Aufklärung der Gesellschaft, damit Stigmatisierung und Pathologisierung ein Ende haben. Für echte Vielfalt.
Lena Jäger, Obfrau des Vereins Frauen*Volksbegehren

Wien (OTS) - Vor drei Jahren hat Alex Jürgen einen dritten Geschlechtseintrag beantragt. Heute ist es endlich soweit und Alex ist der erste Mensch in Österreich mit Pass und Geburtsurkunde, in dem ein "x" und "divers" als Geschlecht eingetragen ist.

Wir freuen uns sehr mit Alex Jürgen, Seinem Anwalt Dr. Graupner und der gesamten Intersex-Bewegung in Österreich! Wir haben in den letzten Jahren immer gut zusammen gearbeitet und gemeinsam gegen stereotype Geschlechterrollen und Klischees gekämpft. Die dritte Option jetzt auch schwarz auf weiß in Pass und Geburtsurkunde zu haben, ist nicht nur ein wichtiges Zeichen für intersexuelle Personen, sondern genauso für uns als Vertreter*innen der feministischen Bewegung. Wir kämpfen für die Gleichstellung aller Menschen,“ gratuliert Lena Jäger, Obfrau des Verein Frauen*Volksbegehren.

Wieder einmal sehen wir, dass der VfGH die Politik zwingen muss, längst überfällige Änderungen der Gesetze vorzunehmen, wie auch bei der Ehe für alle. Echte Selbstbestimmung ist auch weiterhin nicht möglich, wenn die betroffenen Personen eben nicht selbst, sondern nur nach entsprechenden Gutachten ihren Geschlechtseintrag ändern können. Es bedarf umfassenderer Maßnahmen, damit endlich Menschenrechte eingehalten und keine angleichenden Maßnahmen und nicht-konsensuellen Operationen mehr möglich sind in Österreich. Und es braucht Aufklärung der Gesellschaft, damit Stigmatisierung und Pathologisierung ein Ende haben. Für echte Vielfalt.

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