• 14.05.2019, 11:49:34
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5. Salon Europa Forum Wachau in Waidhofen an der Thaya

Eichtinger: NÖ will Speerspitze für Regionen Europas sein und auf Weiterführung der Förderungen nach 2020 pochen

Utl.: Eichtinger: NÖ will Speerspitze für Regionen Europas sein und
auf Weiterführung der Förderungen nach 2020 pochen =

St. Pölten (OTS/NLK) - Gestern fand der fünfte Salon in Vorbereitung
zum Europa-Forum Wachau unter dem Thema „Megatrend Regionalität“ in
Waidhofen an der Thaya statt. Über die Auswirkungen und die Bedeutung
der Wichtigkeit der Regionen in Zeiten der Globalisierung
diskutierten Karl Theodor Trojan (Braumeister, Brauerei Schrems),
Bettina Hering (Schauspieldirektorin, Salzburger Festspiele und
Dramaturgin, „Literatur im Nebel“), Christian Hanus (Dekan
Donau-Universität Krems), Alois Huber (Geschäftsführer Spar) und
Ernst Wurz (Vorstandsvorsitzender „Waldviertel Akademie“ und Leiter
bei Pollmann Austria).

„Das Erfolgsgeheimnis Niederösterreichs ist definitiv die Stärke der
Regionen. Daher soll Niederösterreich die Speerspitze für alle
Regionen Europas sein. Allein im Jahr 2017 sind über 500 Millionen
Euro an EU-Fördergeld nach Niederösterreich geflossen. Geld, das die
Regionen stärkt“, so EU-Landesrat Martin Eichtinger. Damit wurden
wichtige Projekte der Landwirtschaft, Sprachschulen für Kinder oder
auch grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung finanziert. „Das Land
Niederösterreich wird gemeinsam mit der Europäischen Union rund 2,5
Millionen Euro in das neue internationale Gesundheitszentrum in Gmünd
investieren. Dieses Projekt ist ein internationales Vorzeigebeispiel
für effiziente Regionalförderung. Das Gesundheitszentrum in Gmünd
wird mit internationalem Know-how sicherstellen, dass die Menschen im
Waldviertel die beste medizinische Versorgung erhalten“, meinte
Eichtinger.

„Niederösterreich will in Brüssel als Speerspitze der Regionen
Europas auftreten und mit Nachdruck auf eine Weiterführung der
Förderungen in der neuen Periode nach dem Jahr 2020 pochen“, sagte
Eichtinger. „Im Rahmen der Dezentralisierungsoffensive des Landes in
den kommenden Jahren werden insgesamt 500 Arbeitsplätze in die
Bezirke verlagert, 134 Telearbeitsplätze sind dabei schon geschaffen
worden“, erinnerte der Landesrat.

„Als Gegengewicht zur wachsenden Globalisierung nimmt die
Regionalität eine immer wichtigere Position ein: Individuelle
Bedürfnisse und Identifikation werden gestärkt und setzen so in
Wechselwirkung Kräfte frei, um sich den überregionalen Problemen
zuzuwenden“ bekräftigt Bettina Hering. Den praktischen Beweis
lieferte Karl Theodor Trojan, Braumeister der Brauerei Schrems, der
betonte: „Die Erzeugergemeinschaft Ökoregion Waldviertel ermöglicht
uns, ausschließlich Rohstoffe von Mitgliedsbetrieben aus dem
Waldviertel zu verwenden und so die regionale Wertschöpfung zu
stärken.“

„Regionalität ist für uns mehr als ein Schlagwort in der Werbung. Für
uns bedeutet es die faire Partnerschaft mit heimischen Landwirten und
Erzeugern. Regionalität ist aber auch Verantwortung als Nahversorger,
als Arbeitgeber und als Ausbildner in den Regionen“ streicht Alois
Huber von Spar hervor. „Die Kraft und die Chancen für die Region
Waldviertel etwas zu bewirken, liegen bei uns Zivilbürgern, die nicht
auf andere warten, sondern Projekte entwickeln und selber beim
Umsetzen anpacken“, weiß Ernst Wurz von der „Waldviertel Akademie“.
„Die Regionalität stärkt nicht allein die kulturelle Identität der
Region, sondern zugleich auch die Vielseitigkeit Europas", fasst
Christian Hanus von der Donau-Universität Krems zusammen.

Der Salon in Waidhofen an der Thaya ist einer von insgesamt sechs
Salons im Vorfeld des Hauptevents Europa Forum Wachau, wo es darum
geht, die Meinung der Bürgerinnen und Bürger zu aktuellen
europapolitischen Entwicklungen einzuholen. Der nächste Salon Europa
Forum Wachau findet zum Thema „Der Vorhang ist gefallen –
erfolgreiche Grenzgänger“ am 21. Mai in Laa an der Thaya statt.

Weitere Informationen: Büro LR Eichtinger, Mag. Markus Habermann,
Telefon 02742/9005-12361, E-Mail [email protected].

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