- 13.05.2019, 12:20:39
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Bahnhofsoffensive für Vorarlberg – Teil zwei
Grundsatzvereinbarung für weitere Modernisierung von Bahnhöfen im Rheintal und Walgau bis 2030 wurde abgeschlossen
Utl.: Grundsatzvereinbarung für weitere Modernisierung von Bahnhöfen
im Rheintal und Walgau bis 2030 wurde abgeschlossen =
Bregenz (OTS) - Im Zuge des Rheintal-Walgau-Konzeptes I, welcher
auf einem Rahmenvertrag zwischen dem Land Vorarlberg, dem
Verkehrsministerium und der ÖBB aus dem Jahr 2003 basierte, wurden in
den vergangenen 15 Jahren auf den Strecken Bregenz – Bludenz und
Lauterach – St. Margrethen zahlreiche Bahnhöfe modernisiert und
barrierefrei ausgestattet. Im Fokus standen bisher Haltestellen und
Bahnhöfe mit hohen Fahrgastfrequenzen, wie etwa die Bahnhöfe
Riedenburg, Lauterach, Dornbirn, Schoren, Hohenems und Rankweil. Die
Umsetzung dieses Konzeptes ist noch nicht vollständig abgeschlossen.
Die letzten offenen Ausbaumaßnahmen (z.B. Bhf. Götzis und bei der
Strecke Feldkirch – Buchs) sollen in den nächsten Jahren umgesetzt
werden. „Die gemeinsam geplanten und umgesetzten
Infrastrukturprojekte sind wichtige Investitionen in den Lebensraum,
von denen Bevölkerung und Vorarlberger Wirtschaft gleichermaßen
profitieren", betonte Landesstatthalter Rüdisser. Moderne,
barrierefrei zugängliche Bahnhöfe und Haltestellen erhöhen den
Komfort und insgesamt die Qualität für jeden einzelnen Fahrgast,
sagte Landesrat Rauch: "Moderne Bahnhöfe werden zu Knotenpunkten, die
Bahn, Busse, E-Autos und Fahrräder miteinander verknüpfen". Dies sei
notwendig, denn schon heute sind täglich mehr als 150.000 Menschen in
Vorarlberg mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. „Im
Einzugsgebiet von Bahnhöfen profitieren Menschen und Betriebe vom
Ausbau der Infrastruktur. Das Beispiel der im Vergleich kleinen
Haltestelle Klaus zeigt deutlich, dass eine gute Bahninfrastruktur
sich positiv auf die umliegenden Gemeinden und die dortige Wirtschaft
auswirkt.“
„Die bisher gemeinsam umgesetzten Infrastrukturmaßnahmen in
Vorarlberg zeigen absolut Wirkung. Das ist die beste Motivation
dafür, den Bahnverkehr in Vorarlberg in enger Partnerschaft dynamisch
weiterzuentwickeln“, betonten ÖBB-Infrastruktur AG Vorständin Silvia
Angelo und Geschäftsbereichsleiter Asset Management Werner Baltram.
Rheintal-Walgau-Konzept II mit neuen Schwerpunkten
Parallel dazu sind auch bei bislang „kleineren“ Haltestellen die
Fahrgastzahlen stark gestiegen. Deshalb wird nun seitens des Landes
Vorarlberg gemeinsam mit dem Infrastrukturministerium und der
ÖBB-Infrastruktur AG mit der Grundsatzvereinbarung für das
„Rheintal-Walgau-Konzept II“ der nächste Schritt gemacht. Bestehende
Defizite an den Verkehrsstationen wie Barrierefreiheit, Anbindung der
Bahnzubringer Bus und Fahrrad sowie Fahrgastkomfort (Wartebereiche,
Fahrgastinformation etc.) sollen behoben werden. Die Umsetzung soll
noch im Jahr 2019 begonnen und bis zum Jahr 2030 abgeschlossen sein.
Insgesamt neun Bahnhöfe und Haltestellen werden modernisiert:
Die Gesamtkosten der Umsetzung dieser Maßnahmen des
Rheintal-Walgau-Konzepts II belaufen sich laut Kostenschätzungen der
ÖBB Infrastruktur AG auf rund 70 Millionen Euro. Das Land Vorarlberg
leistet dazu je nach Projektbestandteil Zuschüsse zwischen 20 und 50
Prozent. „Das Land Vorarlberg investiert somit in den nächsten Jahren
Mittel in der Höhe von voraussichtlich rund 15 Millionen Euro in den
weiteren Ausbau von Bahnhöfen und Bahnhaltestellen im Rheintal und
Walgau“, informierte Landesstatthalter Rüdisser.
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