Günther Leichtfried in Wieselburg offiziell verabschiedet

LH Mikl-Leitner: „Große Persönlichkeit, toller Landsmann und wichtiges Vorbild“

St. Pölten (OTS) - Im Festsaal der Raiffeisenbank in Wieselburg wurde am gestrigen Abend Günther Leichtfried, der Ende März sein Amt als Bürgermeister der Stadtgemeinde Wieselburg niederlegte, offiziell verabschiedet. Als Zeichen der Dankbarkeit überreichte ihm Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner den „Großen gläsernen Leopold“, weiters wurde ihm die Ehrenbürgerschaft der Stadt Wieselburg verliehen. An der Veranstaltung nahm auch LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf teil.

Günther Leichtfried sei eine „ganz große Persönlichkeit, ein ganz toller Landsmann und ein wichtiges Vorbild“, sagte die Landeshauptfrau in ihrer Festansprache. Das abgewandelte Zitat von J. F. Kennedy „Frage nicht, was deine Gemeinde für dich tun kann, sondern was du für deine Gemeinde tun kannst“ sei Leitspruch und Handlauf für Leichtfried gewesen und habe seine Arbeit und sein Gestalten geprägt, so Mikl-Leitner. „Ihn zeichnet eine unglaubliche Freude an der Arbeit aus“, betonte die Landeshauptfrau und führte auch seine Sachkompetenz und seinen Weitblick an. Leichtfried habe immer um die besten Lösungen gerungen und sei für seine Visionen eingestanden, „wodurch er sehr viel Zukunftsweisendes für Wieselburg zustande gebracht hat“, hob sie hervor.

„Wieselburg ist heute ein wunderschöner Wohnort, eine Umweltgemeinde, ein Bildungsstandort mit universitären Angeboten und ein Wirtschaftszentrum für die gesamte Region“, hielt Mikl-Leitner fest. Leichtfried habe tiefe Spuren „in der Geschichte von Wieselburg, in der Geschichte dieser Region und in der Geschichte von Niederösterreich hinterlassen“, meinte die Landeshauptfrau und erinnerte, dass Leichtfried „der zentrale Motor für den Bau der Umfahrung von Wieselburg war.“

Bürgermeister Josef Leitner sagte: „Das Thema ‚Bildung‘ war für den Pädagogen Günther Leichtfried immer ein Herzensanliegen. Die Stadt hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten sehr viel in die Infrastruktur investiert“, sagte er und erinnerte u. a. an das „Haus des Sports“. LH-Stellvertreter Franz Schnabl bezeichnete Leichtfried als Brückenbauer, der immer versucht habe, die "Zusammenarbeit über die Parteigrenzen" hinweg zu leben. Rupert Dworak, Präsident des Verbands sozialdemokratischer Gemeindevertreter, sagte: Leichtfried war immer sehr sachlich und durchsetzungsfähig. Er überreichte ihm das „Große goldene Ehrenzeichen des sozialdemokratischen Gemeindevertreterbandes“.

Leichtfried sagte in seinen Dankesworten, es sei keine Selbstverständlichkeit, dass heute so viele Ehrengäste gekommen sind. Das sei ein Zeichen von Anerkennung und Wertschätzung für die vielen gelungenen Projekte. „Die vier Säulen für die erfolgreiche kommunale Arbeit waren die erfolgreiche Wirtschaft, der Ausbau der Bildungsangebote, die Stärkung der Vereine und die Verbesserung der Lebensqualität. Respekt und Toleranz sind die wichtigsten Voraussetzungen, wie Gemeinsamkeit und ein gutes Miteinander gelingen kann“, betonte er.

Im Gemeinderat war Leichtfried seit 1990 tätig, das Amt des Bürgermeisters hatte er 22 Jahre lang inne. Er war zudem vom 1. Jänner 1998 bis zum 17. November 1999 Mitglied des Bundesrates und vertrat die SPÖ vom 18. November 1999 bis 24. April 2013 im Niederösterreichischen Landtag. Drei Jahre lang war er zudem Klubobmann der SP Niederösterreich. Vor seiner politischen Karriere engagierte sich Leichtfried als Lehrer in der Gewerkschaft und war Personalvertreter der Fraktion sozialdemokratischer Gewerkschafter.

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