ÖGB/ARGE- FGV: PflegerInnen halten System trotz widrigster Arbeitsbedingungen am Laufen

Zellhofer: „So kann und darf es nicht mehr länger weitergehen.“

Wien (OTS) - „Die Beschäftigten verdienen mehr als nur ein läppisches ´Danke´,“ stellt Josef Zellhofer, Vorsitzender der ÖGB Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe (ÖGB/ARGE- FGV), anlässlich des Tages der Pflege am kommenden Sonntag fest. „Trotz widrigster Arbeitsbedingungen halten sie das System 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag am Laufen. Aber so kann es einfach nicht mehr länger weitergehen. Und Imagekampagnen werden da auch nicht helfen!“++++

„Was es braucht sind strukturelle Verbesserungen, sowohl bei der Personalausstattung als auch bei der Gestaltung des Arbeitsalltags,“ ist Zellhofer überzeugt. Im Rahmen der GuK- Novelle 2016 wurden weitereichende Kompetenzen für die Pflege gesetzlich niedergeschrieben. Die Kombination aus einer fundierten Basisausbildung mit anschließender fachlicher Weiterspezialisierung in die verschiedensten Bereiche ist das Modell der Zukunft. „Doch es gibt Verbesserungspotenzial,“ so Zellhofer.

„Die ÖGB/ARGE-FGV wird ihr Know- How und die Erfahrungen der Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedensten Bereichen in die aktuelle Evaluierung der GuK- Novelle einfließen lassen. Denn das Jahrzehnt der Pflege stellt uns vor nie dagewesene Herausforderungen: Eine alternde Gesellschaft, die u.a. mit Multimorbidität, Demenzerkrankung und steigendem Kostendruck zurecht werden muss. Doch diejenigen, die all das leisten, nämlich die Beschäftigten in den Gesundheits- und Sozialeinrichtungen und besonders in der Langzeitpflege, brauchen dabei unsere Unterstützung!“ so Zellhofer.

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