Schieder – „Mit Steuergeld finanziertes Mölzer/Vilimsky-Plagiat Fall für Amt für Betrugsbekämpfung“

„Euer Geld für unsere Leut“: FPÖ-EU-Spitzenkandidat gibt bei Parteifreund Mölzer Pseudo-Studie in Auftrag und finanziert so auch rechtsextremes Magazin „Zur Zeit“

Wien (OTS/SK) - Laut einem aktuellen Bericht der Tageszeitung „Der Standard“ hat FPÖ-EU-Spitzenkandidat Vilimsky mit Steuergeld eine überwiegend plagiierte Studie finanziert, die er bei seinem Parteifreund, FPÖ-Bildungssprecher Mölzer in Auftrag gegeben hat. SPÖ-EU-Spitzenkandidat Andreas Schieder kritisiert diesen „grob fahrlässigen und wiederholten verschwenderischen Umgang der FPÖ mit dem Steuergeld der Menschen“ und betont, dass „für Vilimsky‚Euer Geld für unsere Leut‘ offenbar das neue FPÖ-EU-Wahlkampf-Motto ist“. Schieder machte außerdem klar, „dass es sich bei dieser sogenannten Studie um ein zusammengeschustertes Machwerk aus der blauen Kopierwerkstatt handelt, mit dem Vilimsky laut ‚Standard’-Bericht noch dazu auf Steuerzahler-Kosten das rechtsextreme Wochenblatt ‚Zur Zeit‘ querfinanziert hat“. Für Schieder ist klar: „Dieser FPÖ-Skandal muss voll aufgeklärt werden. Die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler haben ein Recht darauf zu wissen, was mit ihrem hart erarbeiteten Steuergeld passiert. Die Vilimsky/Mölzer-‚Studie‘ ist ein Fall für OLAF: Das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung muss hier dringend tätig werden und Licht in die blauen Machenschaften bringen“, sagte Schieder heute, Mittwoch, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Der SPÖ-EU-Spitzenkandidat erinnerte daran, dass Vilimsky in Sachen Steuergeldverschwendung „Wiederholungstäter“ sei: „Letztes Jahr wurde bekannt, dass Vilimsky im Kreis der rechten ENF-Fraktion für Champagner-Gelage und Schlemmer-Menüs eine halbe Million Euro verschwendet hat. Jetzt wirft Vilimsky das Geld der Steuerzahler mit beiden Händen für eine plagiierte Studie zum Fenster raus, die sich ungeniert und vor allem ungefragt bei Wikipedia und Zeitungsartikeln bedient hat. Dass Vilimsky sich weigert, bekanntzugeben, wieviel Honorar für die Studie an seinen Parteifreund Mölzer geflossen ist, ist untragbar und ein Schlag ins Gesicht der Steuerzahler“, so Schieder. (Schluss) mb/ls

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