• 07.05.2019, 13:47:43
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  • OTS0163

LSth. Rüdisser: Vorarlberg profitiert von Europa

Tag der offenen Tür am 16. Mai als Schaufenster für EU-kofinanzierte Projekte

Utl.: Tag der offenen Tür am 16. Mai als Schaufenster für
EU-kofinanzierte Projekte =

Bregenz (OTS) - (VLK) – Der traditionelle Europatag am 9. Mai steht
heuer unter besonderen Vorzeichen: zum einen treffen an diesem Tag
die EU-Staats- und Regierungschefs im rumänischen Sibiu zusammen, um
über die Zukunft der Union zu beraten. Zum anderen finden in wenigen
Wochen die Wahlen zum Europäischen Parlament statt. Im Vorfeld dieser
Ereignisse erläuterte Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser im
heutigen (Dienstag, 7. Mai) Pressefoyer die positiven Auswirkungen
der EU-Mitgliedschaft auf die Entwicklung Vorarlbergs. Die
EU-kofinanzierten Projekte im Lande seien eine Erfolgsgeschichte,
einige davon werden im Rahmen eines Tages der offenen Tür unter dem
Titel "EUropa im Ländle" am 16. Mai der interessierten Öffentlichkeit
vorgestellt.

Vorarlberg hat in der EU von vielfältigen Faktoren profitiert –
durch offene Binnengrenzen, gemeinsame Währung,
Personenfreizügigkeit, Handelserleichterungen sowie Impulse aus
Gemeinschaftsprogrammen zur Stärkung der länderübergreifenden
Vernetzung und Zusammenarbeit in Grenzregionen. Landesstatthalter
Rüdisser verwies auf die Wirtschaftsdaten. So hat sich das
Vorarlberger Exportvolumen innerhalb von zwei Jahrzehnten mehr als
vervierfacht, auf mehr als zehn Milliarden Euro im Jahr. Auch die
Zahl der Beschäftigten ist kontinuierlich gestiegen und hat im
Jahresdurchschnitt 2018 einen Höchststand von 176.000 erreicht.
Besonders markant ist die Entwicklung des Außenhandels mit den im
Rahmen der EU-Osterweiterung 2004 beigetretenen Ländern. Deren Anteil
am Vorarlberger Exportvolumen ist innerhalb von zwölf Jahren von 8
auf 15 Prozent gestiegen. Die Vorteile der EU-Mitgliedschaft
beschränken sich aber nicht auf die wirtschaftliche Entwicklung,
sondern die EU habe sich auch als Friedensprojekt bewährt, so
Rüdisser.

Rein finanziell ergibt aus der EU-Mitgliedschaft für Vorarlberg im
Wesentlichen eine ausgeglichene Bilanz. Die Einzahlungen des Landes
in den EU-Haushalt betrugen im Jahr 2018 rund 25 Millionen Euro. In
der Förderperiode 2014-2020 fließen bis dato aus EU-Fördertöpfen
(Europäischer Fonds für regionale Entwicklung, INTERREG-Programm
"Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein", Europäischer Sozialfonds,
Agrarförderungen usw.) im Schnitt jährlich ca. 32 Millionen Euro
zurück. Insgesamt kann Vorarlberg in der laufenden Programmperiode
2014-2020 mehr als 220 Millionen Euro an EU-Förderungen lukrieren.

Beim Tag der offenen Tür am Donnerstag, 16. Mai, werden 19
ausgewählte Projekte eindrucksvoll die Vielfalt und den Mehrwert von
EU-Förderungen für die Region und die regionale Bevölkerung
aufzeigen. Mehr dazu siehe auf www.vorarlberg.at/EU.

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