AK Tipps 3: Wie Sie hohe Spesen vermeiden!

Wien (OTS) - Bankspesen können sich teuer zu Buche schlagen. Das zeigt ein aktueller AK Bankenmonitor bei zwölf Banken in Wien. Die AK gibt BankkundInnen Tipps, wie Sie unnötige Spesen vermeiden und über hohe Spesen verhandeln können.

Das sollten BankkundInnen wissen:

+ Unnötige Kassaspesen vermeiden: Sie könnten teure Kassatransaktionsspesen insbesondere mit einer unbaren Überweisung von Ihrem Girokonto vermeiden. Voraussetzung ist: Der Eigenerlag auf das Konto ist kostenlos oder spesengünstig. Eventuell verfügt Ihre Bank über einen spesengünstigen Einzahlungsautomaten im Foyer. Wenn Sie den gesamten Betrag über das Konto laufen lassen, dann erfolgt eine unbare Überweisung, die – je nach Kontomodell – eine Buchungszeile am Konto kostet. Je mehr Zahlscheine (Zahlungsanweisungen) vorhanden sind, desto höher ist das Einsparungspotenzial im Vergleich zur Bareinzahlung der Zahlscheine am Schalter.

+ Hohe Spesen verhandeln: Es ist sinnvoll, mit Hausbank oder Bankberater zu verhandeln – der Hinweis auf die langjährige Kundenbeziehung ist oft hilfreich. Falls Verhandeln nicht fruchtet, gibt es Beschwerdemöglichkeiten im Fall strittiger Spesen bei der bankeigenen Ombudsstelle, bei der Verbraucherschlichtung (www.verbraucherschlichtung.at) oder bei der Schlichtungsstelle der österreichischen Kreditwirtschaft (www.bankenschlichtung.at).

+ Änderungen rechtzeitig mitteilen: Die Bank muss Sie über geplante Änderungen bei Preisen oder Geschäftsbedingungen spätestens zwei Monate vorher informieren. Nach Ansicht der AK müssen Ihnen die Änderungen im Detail aktiv übermittelt werden. Das bedeutet: Ein Hinweis auf der Homepage oder eine bloße Mitteilung auf dem Kontoauszug ist nicht ausreichend. Der Kontoauszug mit den Änderungen muss Ihnen mit der Post zugesandt werden. Sie haben ein Widerspruchsrecht gegen Spesenerhöhungen. Im Gegenzug hat jedoch die Bank das Recht, eine Kontoverbindung aufzukündigen.

SERVICE: Mehr Tipps unter wien.arbeiterkammer.at

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