Filmfonds Wien zieht Bilanz zum Förderjahr 2018

Geförderte Filme überzeugen an heimischen Kinokassen

Wien (OTS) - Der Filmfonds Wien unterstützte im Jahr 2018 mit über 10,8 Millionen Euro Fördermitteln insgesamt 125 Projekte aus den Bereichen Kinofilm, Fernsehproduktion, Verwertung und Struktur. Allein für die Herstellungsförderung von 56 Kino- und Fernsehproduktionen wurden Mittel von 9,2 Millionen Euro zugesagt. Über 1,6 Millionen Euro flossen in die Entwicklung und Vermarktung von Projekten sowie Maßnahmen zur Stärkung des Film- und Medienstandortes Wien.

„2018 war ein herausragendes Jahr. Jeder vierte geförderte Kinofilm verzeichnete mehr als 50.000 Besuche, darunter Dokumentarfilm und Drama ebenso wie Komödie und Familienfilm. Die erfreuliche Bilanz zeigt, wie stark und breitgefächert das Publikumsinteresse an heimischen Produktionen ist“, resümiert Gerlinde Seitner, Geschäftsführerin des Filmfonds Wien.

„Viele dieser Filme erhielten Einladungen nach Venedig und Toronto, Preise in Berlin und London – diese beeindruckende Festivalpräsenz zeugte auch vergangenes Jahr von der Umtriebigkeit des österreichischen Filmschaffens. Diese Anerkennung durch Fachkreise wie auch der Zuspruch des österreichischen Kinopublikums unterstreicht einmal mehr die Wichtigkeit regionaler Förderstellen wie dem Filmfonds als eine tragende Säule der heimischen Filmförderung“, betont Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler.

Entgegen dem allgemeinen Trend des vergangenen Kinojahres, konnte ein Viertel der geförderten Produktionen, die 2018 starteten, jeweils über 50.000 Kinobesuche auf sich verbuchen. Das Erfolgsportfolio spiegelt die Spielbreite des österreichischen Filmschaffens wider, angefangen mit dem Familienfilm HILFE, ICH HAB MEINE ELTERN GESCHRUMPFT und der Tragikomödie ARTHUR & CLAIRE über die Kinoadaption von DER TRAFIKANT und dem Dokumentarfilm THE GREEN LIE bis hin zu den Komödien DIE WUNDERÜBUNG und WOMIT HABEN WIR DAS VERDIENT?.

Ein weiteres Highlight des vergangenen Förderjahres ist der Siegeszug österreichischer Regisseurinnen auf verschiedenen internationalen Festivals. Allen voran Sudabeh Mortezai, die mit ihrem Drama JOY die Preisjurys von Venedig, London, Marrakesch und Chicago überzeugte. Ruth Beckermann wurde für ihren Dokumentarfilm WALDHEIMS WALZER mit dem Dokumentarfilmpreis der 68. Filmfestspiele von Berlin ausgezeichnet und Katharina Mücksteins L‘ANIMALE wurde auf dem Filmfestival Zürich mit dem Goldenen Auge prämiert.

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