OBDS-Prusa: Schulsozialarbeit kann Gewalt an Schulen verringern

Österreich (OTS) - „Wichtige Themen in der Schulsozialarbeit sind Gewaltprävention, straffreier Umgang mit Emotionen, Aufklärung und Information, Sicherung materieller Hilfen aber auch individuelle persönliche Themen“, so Jochen Prusa, klinischer Sozialarbeiter und Geschäftsführer des Österreichischen Berufsverbandes der Sozialen Arbeit – OBDS, in Reaktion auf jüngste Vorfälle an österreichischen Schulen.

Schulsozialarbeit arbeitet mit Schülerinnen , Schülern, Lehrpersonen aber auch mit Eltern

Analog der Kinder- und Jugendhilfe sei das Wohl der Schülerinnen und Schülern zentral, aber oftmals gebe es ‚außerschulische‘ Aspekte bei Problemen, wie beispielsweise Verhaltensstörungen, psychische und psychiatrische Auffälligkeiten, Substanzmissbrauch oder selbst erlebte physische und psychische Gewalt. „Die Schulsozialarbeit arbeitet dabei mit Schülerinnen und Schülern sowie selbstverständlich auch mit Lehrenden und Eltern in Einzel- oder Gruppensettings“, betont Jochen Prusa. Schulsozialarbeit vernetze dabei auch mit anderen Einrichtungen, wie beispielsweise der Kinder- und Jugendhilfe oder notwendige medizinische und soziale Hilfen.

Ausbau von Schulsozialarbeit ist unerlässlich und hilft

„Selbstverständlich muss Schulsozialarbeit zuerst in so genannten Brennpunktschulen forciert werden“, betont Jochen Prusa, da in einer Schule weder Lehrpersonal noch Schülerinnen und Schüler gefährdet sein dürfen. Aber grundsätzlich sollen alle Schüler und Schülerinnen in Österreich ausreichend versorgt werden, „weil Leistungen der Schulsozialarbeit wirken sich nachweislich auch im späteren Leben aus und verringern somit Folgekosten und Probleme in unserer Gesellschaft“, fordert Prusa abschließend.

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