Zwei SozialMarie-Preise für die Genossenschaft für Gemeinwohl (GfG)

Jury würdigt das umfassend innovative Konzept für den gesellschaftlichen Wandel im Geld- und Finanzsystem.

Wien (OTS) - Bei der Preisverleihung am 1. Mai 2019 im Radiokulturhaus in Wien erging der zweite Jurypreis an die Genossenschaft für Gemeinwohl. Zusätzlich wurde sie mit 326 Stimmen vom österreichischen Publikum zum "Liebling des Landes" gewählt, damit erhielt sie an einem Abend zwei SozialMarie-Preise.

"Die Genossenschaft für Gemeinwohl setzt die Werte der Gemeinwohl-Ökonomie im Geld- und Finanzsystem um. Die von ihr durchgeführte Gemeinwohl-Prüfung ist von der Gemeinwohl-Bilanz, dem Herzstück der Gemeinwohl-Ökonomie, abgeleitet. In Zukunft werden die beiden Projekte unter anderem auch im Bereich der ökonomischen und finanziellen Bildungsarbeit stärker kooperieren", freut sich Christian Felber, Initiator beider Projekte, der den Preis für die Genossenschaft entgegennahm.

Von der Jury gewürdigt wurde die Umorientierung der Genossenschaft für Gemeinwohl, die unmittelbar nach der Ablehnung der Banklizenz durch die Finanzmarktaufsicht (FMA) erfolgt ist. Die Genossenschaft strebt keine eigene Banklizenz mehr an, sondern arbeitet mit von ihr gemeinwohlgeprüften Partnern zusammen.

Details zum Preis:

Die SozialMarie ist der älteste Preis für soziale Innovation in Europa und prämiert seit 2005 jährlich hervorragende Projekte, die neuartige Lösungen für gesamtgesellschaftliche Problematiken entwerfen und anwenden. Entscheidend dabei ist, dass die jeweilige Lösung von der
betroffenen Gruppe mitgetragen und mitgestaltet wird. Zu den
SozialMarie-Kriterien für soziale Innovation gehören neben dem
Neuheitswert von Lösungen für soziale Probleme vor allem das
Erreichen der jeweiligen Zielgruppen und die effektive Umsetzung.
Damit stellt die SozialMarie ein erstklassiges Gütesiegel für gute
und wirksame soziale Innovationen dar.

Über die Genossenschaft für Gemeinwohl:

Die 2014 gegründete Genossenschaft ist eine Plattform für gemeinwohlorientierte Menschen rund um das Thema Geld und Finanzen. Sie umfasst derzeit über 5.000 Mitglieder. Die Plattform agiert im Dreiklang der „Geldwirtschaft für Gemeinwohl“ mit den beiden anderen Bereichen, „Akademie für Gemeinwohl“ und „Politik für Gemeinwohl“. Weitere Informationen unter www.gemeinwohl.coop

Rückfragen & Kontakt:

Astrid Valek, MAS, MBA
Ehrenamtliche Pressesprecherin
Mobil: 0664 9387141
E-Mail: astrid-v@gmx.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PBG0001