- 30.04.2019, 10:06:38
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ÖAMTC: Das optimale Handgepäck – Bestimmungen der Airlines im Check
Gängiges Maß ist 55 x 40 x 23 cm, "zu groß" oder "zu schwer" kann teuer werden
Utl.: Gängiges Maß ist 55 x 40 x 23 cm, "zu groß" oder "zu schwer"
kann teuer werden =
Wien (OTS) - Zu groß, zu schwer, zu viel – bei Flugreisen kann das
Handgepäck zum teuren Problem werden, sofern es nicht den
Anforderungen der Airline entspricht. Und die Regelungen werden,
insbesondere bei Billig-Airlines, immer strenger. "Vor der Buchung
lohnt sich daher ein genauer Blick auf die Details zu erlaubter
Größe, Gewicht und Anzahl sowie die eventuellen Zusatzkosten",
empfiehlt ÖAMTC-Touristikerin Maria Renner. Die Expertin des
Mobilitätsclubs hat sich die Handgepäcksbestimmungen von 17 Airlines
angeschaut, die am Flughafen Wien abheben (Economy-Class,
Erwachsene). Das Ergebnis: Ein sehr gängiges Maximalmaß für
Handgepäck ist 55 x 40 x 23 cm (Höhe x Breite x Tiefe, inklusive
Rädern). Wer mit einem Koffer dieser Größe reist, wird bei den
meisten Flügen, u.a. mit Austrian, Turkish Airlines, SWISS,
Lufthansa, Eurowings und easyJet keine Probleme beim Boarding haben.
Einige wenige Airlines setzen das Maximalmaß jedoch etwas knapper
an: TUI fly, Condor, Level und Vueling erlauben nur 20 cm "tiefe"
Handgepäckstücke. Air France und KLM legen eine Maximalbreite von 35
cm fest. "Berücksichtigt man auch die strengeren Airlines, sollte ein
neu angeschaffter Koffer das Maß 55 x 35 x 20 cm nicht überschreiten,
um überall zugelassen zu sein", rät die Expertin.
Mitnahme "normalgroßer" Trolleys bei "Economy"-Tarif teils
nicht möglich
Eine Ausnahme stellen die Billig-Airlines Ryanair (also auch
Lauda) und WizzAir dar. Die Mitnahme eines herkömmlichen Trolleys als
Handgepäck ist bei den beiden Airlines im günstigsten Economy-Tarif
gar nicht vorgesehen. So ist bei Ryanair nur eine kleine Tasche
gestattet, die unter den Sitz passt und maximal 40 x 20 x 25 cm groß
ist – also eine Hand- oder Laptoptasche. Ein zusätzliches, größeres
Handgepäcksstück ist nur bei Buchung teurerer Tarife wie "Priority"
oder "Flexi" inkludiert. Ähnlich bei WizzAir: Hier darf das
Gepäckstück die Maße 40 x 30 x 20 cm nicht überschreiten. Nur wer
"Priority" gebucht hat, darf einen größeren Trolley mitnehmen.
Häufig zwei Handgepäckstücke erlaubt, Gewichtsgrenze zwischen
6 und 23 kg
Bei 13 der 17 untersuchten Airlines waren zwei Handgepäckstücke
pro Reisendem zulässig, also maximal ein Trolley und z.B. eine
Laptoptasche. Nur ein Stück hingegen gestatten easyJet, Ryanair,
Wizzair und Transavia Airlines. "Das maximal zulässige Gewicht für
das mitgenommene Handgepäck variiert stark: Fliegt man mit TUIfly
oder Condor, sind sechs Kilogramm das Höchstgewicht. Bei British
Airways hingegen sind 23 Kilogramm erlaubt. In den meisten Fällen
sind aber acht Kilogramm die Obergrenze", sagt die ÖAMTC-Expertin.
"Falsches" Handgepäck am Gate teuer – dafür ist meist
Kreditkarte nötig
Ist das Handgepäck zu groß oder zu schwer bzw. hat man zu viel
dabei, kann es am Boarding-Gate sehr teuer werden. Condor
beispielsweise veranschlagt 75 Euro, easyJet 60 Euro, Level und
Vueling jeweils 50 Euro für das nachträgliche Einchecken von Gepäck,
das nicht den Bestimmungen entspricht. "Diese Gebühren können häufig
nur mit Kreditkarte beglichen werden", gibt Renner zu bedenken.
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