„Der beste Papa der Welt“ feiert ORF-Premiere am 1. Mai in ORF 2

ORF/ARD-Degeto-Komödie mit u. a. Mommsen, Dalik, Schretzmayer, Hochmair und Herzig

Wien (OTS) - Während andere für gewöhnlich zumindest neun Monate Zeit haben, um sich auf ihre Vaterrolle vorzubereiten, bleibt Oliver Mommsen am Mittwoch, dem 1. Mai 2019, um 20.15 Uhr in ORF 2 in der dramatischen ORF/ARD-Degeto-Komödie dafür nur ein einziger Tag – und trotzdem ist er „Der beste Papa der Welt“: Das unbeschwerte Leben des erfolgsverwöhnten und freiheitsliebenden Chirurgen und Single-Manns wird nämlich völlig auf den Kopf gestellt, als er nach einem tragischen Unfall seiner Schwester deren Kinder bei sich aufnimmt und so über Nacht zum Vater wird. Und auch wenn er es für unmöglich gehalten hätte, gelingt es den Kindern nach und nach, sein Herz zu erobern. Neben Mommsen stand mit u. a. Hilde Dalik, Doris Schretzmayer, Philipp Hochmair, Eva Herzig, Hary Prinz und Krista Stadler ein topbesetzter rot-weiß-roter Cast vor der Kamera. In den Rollen der Kinder sind Alice Prosser, Felix Staudigl und Isabel Steszgal zu sehen. Regie führte Sascha Bigler nach einem Drehbuch von Markus Gull. Die Dreharbeiten gingen im Sommer 2018 in Krems, Stein, Mautern und Weißenkirchen über die Bühne.

Oliver Mommsen: „Meine Kinder haben mein Leben komplett über den Haufen geworfen“

Oliver Mommsen über den Film: „Für mich ist es eine Reise zurück – meine Kinder sind ja schon älter, und sie haben mein Leben komplett über den Haufen geworfen, da bleibt kein Stein mehr auf dem anderen. Das Gute ist, dass sie nicht gleich als 18-Jährige auf die Welt kommen, und man langsam in die Aufgabe hineinwachsen kann.“

Hilde Dalik: „Kinder haben viel Freude in mein Leben gebracht“

Hilde Dalik über ihre Rolle: „Ich spiele die Lebensgefährtin vom Doc, wir führen seit 15 Jahren eine scheinbar perfekte Beziehung, allerdings merkt man immer mehr, dass wir uns auseinandergelebt haben und jeder mehr oder weniger sein eigenes Ding macht.“ Und Dalik weiter: „Kinder verändern ein Leben. Ich habe das auch durch minderjährige Flüchtlinge in meiner Theatergruppe erlebt, die viel Freude in mein Leben gebracht haben. Die Wertigkeiten verändern sich, auch die Sichtweise auf die Welt.“

Eva Herzig: „Durch Kinder lernt man, im Moment zu leben“

Und auch Eva Herzig bestätigt: „Als meine Kinder auf die Welt gekommen sind, hat das mein Leben total verändert – zum Positiven. Wobei man sich manchmal schon ganz schön anstrengen muss. Durch Kinder lernt man, total im Moment zu leben und diesen zu genießen. Das ist was Schönes, aber manchmal auch herausfordernd.“

Philipp Hochmair: „Das Drehbuch hat mein Herz erwärmt“

Philipp Hochmair zur Geschichte: „Was passiert, wenn man Kinder übernehmen muss, wie sehr kann man sein Ego zurückschrauben? Der Film öffnet den Horizont. Das Drehbuch hat auch mein Herz erwärmt. Ich habe selber zwei Neffen und zwei Nichten, und wenn da jemals was sein sollte, wäre ich natürlich sofort für sie da.“

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Der angesehene Chirurg Clemens „Doc“ Hoffmann (Oliver Mommsen) steht kurz davor, ein Jahr lang die Welt zu umsegeln, als er erfährt, dass seine Schwester Doro bei einer Gasexplosion ums Leben gekommen ist. Sein unbeschwertes Dasein wird völlig auf den Kopf gestellt, als er deren drei Kinder „erbt“. Das sind die pubertierende Bloggerin Kristina (Alice Prosser), der introvertierte Benny (Felix Staudigl) und das neunmalkluge Küken Judy (Isabel Steszgal). Clemens’ Privatleben gerät aus den Fugen, sein Berufsleben verändert sich um 180 Grad und seine Liebesbeziehung mit Langzeitfreundin Susa (Hilde Dalik) ist heftigsten Turbulenzen ausgesetzt. Er erfährt nun im Eiltempo, was es heißt, Rücksicht und Verantwortung zu übernehmen, und muss seinen Egoismus und Freiheitsdrang zum Wohle der Kinder hinter sich lassen. Immer wieder gerät Clemens an seine Grenzen und scheitert zwischendurch auch an seinen neuen Aufgaben. Dabei wären Karin Donnersberg (Eva Herzig), Doros Schwägerin, und deren Mann Arthur (Philipp Hochmair) sehr an einer Adoption der Kinder interessiert. Clemens widerstrebt es jedoch zutiefst, trotz all seiner Zweifel, die Kinder diesen herzlosen Menschen zu überlassen. Tatsächlich wandelt sich Clemens nach und nach zu einem Menschen, der mitten im Leben steht und an seinen nie geahnten Herausforderungen wächst. Zumindest wächst, so gut er kann. Gleichzeitig entsteht so etwas wie eine richtige Familie, die zwar keiner der Beteiligten wirklich wollte, aber nun unbedingt braucht. Und vielleicht findet Clemens in Gestalt der einfühlsamen und verständnisvollen Marion (Doris Schretzmayer) sogar die Frau fürs Leben?

„Der beste Papa der Welt“ (ehemals: „Mitten in mein Leben“) ist eine Produktion der Mona Film in Koproduktion mit dem ORF und der ARD Degeto für das Erste, gefördert durch den Fernsehfonds Austria und das Land Niederösterreich.

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