Heeres-Sicherheitsschule: Hammerschmid kritisiert „teures Prestige-Projekt des Verteidigungsministers“

„Wenn die richtige Lobby Druck macht, ist offensichtlich genügend Geld da“

Wien (OTS/SK) - „Armen Familien wird die Sozialhilfe gekürzt, den Schulen wird Integrationspersonal genommen – aber wenn es um ein teures, 30 Mio. Euro schweres Prestige-Projekt eines Ministers geht, spielt Geld offenbar keine Rolle“, kritisiert SPÖ-Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid die Neugründung und die hohen Kosten für die Heeres-Sicherheitsschule. „Es wäre kein Problem gewesen, eine solche Schule in Kooperation mit existierenden Schulstandorten zu führen.“, erinnert Hammerschmid. ****

Nicht umsonst kritisiert auch das Finanzministerium das Vorhaben des Verteidigungsministeriums massiv. „Demnach rechtfertigen auch die Prognosen zur Entwicklung der SchülerInnenzahlen keinesfalls ein Projekt dieser Dimension. Aber wenn die richtige Lobby Druck macht, stehen gleich 30 Millionen Euro nur für einen Neubau zur Verfügung“, so Hammerschmid. „Hier will sich wohl ein Verteidigungsminister, der schon längst auf dem Sprung in die Steiermark ist, noch schnell ein ‚Denkmal‘ setzen und seinen Namen auf einem Schulgebäude verewigt sehen.“ (Schluss) mr/ah/mp

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