SPÖ Wien Landesparteitag (2): Bürgermeister Michael Ludwig (Teil 3)

Wien (OTS/SPW) - Bürgermeister Michael Ludwig betonte in seine Rede besonders den Fortschritt der Digitalisierung. Diese sei mit der industriellen Revolution vergleichbar. „Wir müssen die Auswirkungen begleiten.“ Ludwig sieht in der Digitalisierung eine Chance für den Wirtschaftsstandort Wien und die Menschen der Stadt. Die Wienerinnen und Wiener müssen auf die Auswirkungen vorbereitet sein. „Denn es darf keine Stadt der zwei Geschwindigkeiten geben“, so der Landesparteivorsitzende der SPÖ Wien.

Wien ist in den letzten Jahren um die Bevölkerungsanzahl der Stadt Graz gewachsen. „Und das hat die Stadt Wien ohne Personalaufstockung gemeistert. Ich bin unglaublich stolz auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Wien.“ Ludwig sprach zudem die Wichtigkeit der sozialen Gerechtigkeit an, die in Wien gelebt wird. „Das belegen Studien, von Mercer, wo Wien bereits zum zehnten Mal Stadt mit der höchsten Lebensqualität ist. Bis hin zur Wirtschaftszeitung Economist, wo Wien ebenfalls auf Platz eins aufscheint. Wien ist Smart City. Das ist ebenso ein guter Grund für den internationalen Stellenwert, den sich die Stadt Wien erarbeitet hat. „Wir zeigen vor, wie man intelligent, ressourcenschonend und nachhaltig agiert. Dabei spielt der technologische Fortschritt eine ebenso große Rolle“, betont Ludwig, den die Kritik der Bundesregierung diesbezüglich schmunzelnd zur Kenntnis nimmt. „Wir wollen diesen Umstand nicht ändern. Wir wollen weiterhin erster Bleiben, nicht zweiter und nicht dritter der Welt. Aber bitte, wenn das ÖVP und FPÖ stören sollte…“

Junge Menschen sagen ganz genau, worum man sich kümmern muss

Einen großen Stellenwert mißt der Bürgermeister den Anliegen junger Menschen bei. „Die sagen der Politik in den letzten Wochen sehr stark, worum man sich kümmern muß. Der Klimawandel ist eine Tatsache. Dagegen braucht es Maßnahmen. Wir sorgen mit mehr Parks, mehr Grünraum, mehr Nebelduschen, mehr Fassadenbegrünung dafür, dass die Hitzeinseln in der Stadt entschärft werden. Es ist darüber hinaus großartig, dass sich die jungen Menschen für ihre Zukunft einsetzen und ein Interesse an Mitgestaltung haben.“ Ludwig hat kein Verständnis dafür, dass die Bundesregierung die jungen Menschen dafür kritisiert.

Besonders stolz kann Wien auf seinen Modal-Split, also die Aufteilung des Verkehrs zwischen Öffi, Autos, Rad und Fußweg sein. „Das Jahresticket um 365 Euro hat dafür gesorgt, dass mittlerweile mehr Leute die Öffis in Wien nutzen, als es Autoanmeldungen gibt.“

Sozialer Wohnbau gegen Preiswucher – Stadt Wien ist weltweit Vorreiter und Vorbild

Bürgermeister Ludwig betont, dass über den sozial geförderten Wohnbau der Stadt Wien die ganze Welt berichtet. „Die neue Bauordnungsnovelle schreibt vor, dass zwei Drittel neuer Wohnungen bei einem Neubau sozial gefördert sein müssen. Leistbar für alle Menschen. Selbst deutsche Zeitungen titelten ‚So geht Wohnen‘“. Gemeinnütziger Wohnbau ist mittlerweile ein Exportgut, weltweit bekannt, geschätzt und beneidet.

(Forts.) tw

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