Strache-Posting von Holocaust-Leugner – Drozda: Kanzler muss handeln – Rote Linie erneut überschritten

Wien (OTS/SK) - Vizekanzler Strache hat einen Artikel der rechtsextremen Seite Zaronews auf seiner privaten Facebook-Seite gepostet, in dem u.a. von der „Holo-Lüge“ die Rede ist. „Spätestens nach dem heute via online-Kurier bekannt gewordenen Posting des Vizekanzlers ist klar, dass die rote Linie erneut überschritten wurde. Kanzler Kurz muss endlich handeln und umgehend für die Entlassung seines Vizekanzlers sorgen“, stellt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda fest.****

Drozda erinnert an das Naheverhältnis des FPÖ-Innenministers zu den Identitären, das ein Sicherheitsrisiko darstellt. Ebenso im Dunstkreis der identitären Rechtsextremen befindet sich Verteidigungsminister Kunasek, der auf einem Foto in der Bude der schlagenden Verbindung „Tauriska“ gemeinsam mit einem Identitären zu sehen ist. Und Vizekanzler Strache hat sich erst unlängst mit dem Ehrenschutz einer Veranstaltung inkriminiert, bei dem das „Treuelied“ der Waffen-SS gesungen wurde.

„Die Versuche des Kanzlers, seinen Koalitionspartner zu glaubhafter Abgrenzung zu bewegen kann man als gescheitert bezeichnen“, stellt Drozda fest. „Wenn Sellner in Reaktion auf meine Rücktrittsforderung wehleidig von Diffamierung seiner Person und HC Straches spricht und davon, Strache solle sich bewusst machen, wer der wahre Gegner wäre, so ist das allein schon sehr aussagekräftig, was die Nähe der Identitären zur FPÖ betrifft“, sagt Drozda. Die personellen und ideologischen Verflechtungen der FPÖ mit den Identitären und anderen demokratiefeindlichen Gruppen des rechten Rands seien „strukturell gewachsen und Teil der DNA der Kader dieser Partei“, betont Drozda. „Es wird Zeit, dass Kurz endlich den Tatsachen ins Auge sieht und den Weg zum Bundespräsidenten sucht. (Schluss) up/

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