• 20.04.2019, 16:00:01
  • /
  • OTS0012

"KURIER"-Interview: Karl-Heinz Grasser: „Ich wache heute noch auf und hoffe, es ist ein schlechter Traum“

Nach 90 Prozesstagen im Buwog-Verfahren zieht Hauptangeklagter Karl-Heinz Grasser im KURIER-Interview erstmals außerhalb des Gerichtssaals Bilanz.

Utl.: Nach 90 Prozesstagen im Buwog-Verfahren zieht Hauptangeklagter
Karl-Heinz Grasser im KURIER-Interview erstmals außerhalb des
Gerichtssaals Bilanz. =

Wien (OTS) - Der frühere Finanzminister fühlt sich durch die
bisherigen Zeugenaussagen entlastet. Mehr noch: „Ich wäre nie
angeklagt worden“, sagt Grasser, wäre auch die Rolle des verstorbenen
Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider durch die Staatsanwaltschaft
untersucht worden. Andererseits wäre er auch schon längst verurteilt
worden, ist Grasser überzeugt, wenn die Staatsanwaltschaft wirklich
Belastendes gegen ihn in der Hand hätte. So aber sei das Verfahren
für ihn eine „massive Strafe“ und die Prozesstage eine Art
„Freiheitsentzug“. Mit seinem früheren besten Freund und
Mitangeklagten, Ex-Lobbyist Walter Meischberger, mit dem er
zwischenzeitlich gebrochen hatte, hat sich Grasser mittlerweile
versöhnt. „Man kann nicht ewig nachtragend sein“, sagt er im
Interview. Dem ebenfalls angeklagten Peter Hochegger wirft er vor,
ein „Lügen-Geständnis“ abgelegt zu haben, um selbst „den Hals aus der
Schlinge zu ziehen“.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PKU

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel