EU-Arbeitsmarktbehörde wichtiger Schritt gegen Lohndumping

Regierung hat Österreichs Bewerbung als ELA-Standort verhindert

Wien (OTS/ÖGB) - „Bei der Hälfte aller grenzüberschreitenden Entsendungen wird Lohn- und Sozialdumping betrieben. Dass das EU-Parlament nun die europäische Arbeitsbehörde ELA beschlossen hat, ist also überfällig, um den unfairen Wettbewerb auf dem Rücken von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu bremsen“, sagt Bernhard Achitz, Leitender Sekretär des ÖGB. Bedauerlich ist aber, dass die österreichische Bundesregierung verhindert hat, dass sich Österreich als Standort für die neue Behörde bewirbt. Die europäischen Gewerkschaften, allen voran der ÖGB, haben sich von Anfang an für eine starke und mit Durchsetzungsrechten ausgestattete EU-Arbeitsbehörde eingesetzt. Das Ergebnis kann als wichtiger Schritt im Kampf gegen das grenzüberschreitende Lohn- und Sozialdumping in Europa gesehen werden.

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