Ballett, Bodyshaming & Essstörungen

Seit Tagen wird über die Missstände - wie körperliche und seelische Gewalt und daraus resultierenden Essstörungen - an der Ballettakademie der Wiener Staatsoper berichtet.

Wir sind in unserer täglichen Arbeit immer wieder mit Menschen konfrontiert, die aufgrund von Trainingsplänen, von oft unerreichbaren Schönheitsidealen, von vermeintlich formbaren Körpern, seltsamen Ernährungsideen, etc. aber auch durch Missbrauch, sexualisierte Gewalt und der darauffolgenden Traumatisierung an einer Essstörung erkranken.
Rahel Jahoda, psychotherapeutische Leitung von intakt

Wien (OTS) - Aufgrund des enormen Leistungsdrucks und des systematischen Bodyshamings magerten sich viele der Mädchen absichtlich herunter, ein Phänomen welches im Bereich des Leistungssports nicht selten zu beobachten ist. Trotz extrem hohem Energieverbrauch wird unterkalorische Ernährung propagiert, was gravierende gesundheitliche Konsequenzen haben kann. Bei dem Versuch das ungesunde Körperbild zu erreichen, das von ihnen gefordert wurde, schlitterten viele von ihnen in die Bulimie oder Anorexie. Rahel Jahoda, psychotherapeutische Leitung von intakt - Therapiezentrum für Menschen mit Essstörungen:

Wir sind in unserer täglichen Arbeit immer wieder mit Menschen konfrontiert, die aufgrund von Trainingsplänen, von oft unerreichbaren Schönheitsidealen, von vermeintlich formbaren Körpern, seltsamen Ernährungsideen, etc. aber auch durch Missbrauch, sexualisierte Gewalt und der darauffolgenden Traumatisierung an einer Essstörung erkranken.

Rückfragen & Kontakt:

intakt Therapiezentrum für Menschen mit Essstörungen
1090 Wien, Grundlgasse 5/8
Telefon 01/22 88 770-0
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p.oulehla@intakt.atwww.intakt.at

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