• 15.04.2019, 12:28:05
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  • OTS0106

„Report“: Hilft eine Registrierungspflicht gegen Hasspostings?

Am 16. April um 21.05 Uhr in ORF 2

Utl.: Am 16. April um 21.05 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag,
dem 16. April 2019, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Hilft eine Registrierungspflicht gegen Hasspostings?

Frauen und insbesondere Politikerinnen werden im Internet häufig
beschimpft, beleidigt und bedroht. Die Regierung will Hass-Postings
nun in den Griff bekommen und plant ab 2020 eine
Registrierungspflicht für User von Online-Foren. Sophie-Kristin
Hausberger hat mit Staatssekretärin Karoline Edtstadler, ÖVP, Alma
Zadić von JETZT und der ehemaligen Grünen-Abgeordneten Sigrid Maurer
über Anfeindungen im Internet gesprochen – und über die
Regierungspläne und die Kritik daran.

Dazu und zum Thema „Fake News“ ist die Autorin von „Hass im Netz“,
Ingrid Brodnig, zu Gast im Studio.

EU-Wahl und Fake News

US-Präsidentenwahl, Brexit-Abstimmung, die Wahl des Bundespräsidenten
in Österreich. Bei fast allen Wahlgängen wurde versucht, über
sogenannte Fake News das Wahlergebnis zu beeinflussen. Vor allem
Russland könnte Interesse haben, bei der bevorstehenden EU-Wahl
sanktionskritische Kräfte zu stärken. Die EU ist alarmiert. Was sind
mögliche Strategien gegen gezielt gestreute Falschnachrichten? Stefan
Daubrawa und Sophie-Kristin Hausberger auf Spurensuche im Netz.

Glyphosat und die politischen Folgen

Das Europäische Parlament stimmt am Mittwoch über eine
Gesetzesänderung im Lebensmittelrecht ab. Diese soll die Zulassung
von Pestiziden, Zusatzstoffen und anderen Chemikalien in der EU um
ein Vielfaches transparenter machen. Eine Mehrheit dafür zeichnet
sich ab. Das ist die Folge der europäischen Bürgerinitiative „Stop
Glyphosat“, ins Leben gerufen von Helmut Burtscher von „Global 2000“
im Jahr 2017. Vanessa Böttcher beobachtet im Europäischen Parlament
in Straßburg, wie Gesetze in der EU entstehen, wie groß das
Kräftemessen im Hintergrund ist, wie mächtig die Lobbyisten der
Industrie sind und was passiert, wenn man es schafft, die
Zivilbevölkerung zu mobilisieren.

Dazu eine Liveschaltung ins EU-Parlament zur Abgeordneten Karin
Kadenbach, SPÖ.

BUWOG, Hunde und Bäume

„Mal ist man der Hund, mal ist man der Baum. Ich war in den letzten
Jahren der Baum, und wenn viele Hunde vorbeikommen, riecht man dann
halt ein bisschen streng.“ Walter Meischberger hat mit diesem
Statement vor Gericht seine Situation am 90. Prozesstag rund um die
BUWOG-Privatisierung recht anschaulich zusammengefasst. Und auch der
ehemalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser hat – nachdem die erste
Tranche an Zeugen in den vergangenen Monaten befragt wurde – vor
Gericht sehr ausgiebig Stellung genommen. Johannes Schwitzer-Fürnsinn
und Stefan Daubrawa mit einem Zwischenstand.

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