- 14.04.2019, 08:00:02
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Mysterien des Christentums im vierteiligen „ORF III Themenmontag“ u. a. mit Dokuzweiteiler „Geheimnisse der Kirche“
Außerdem: „Jesus und die verschwundenen Frauen“ und „Der unechte Jesus“
Utl.: Außerdem: „Jesus und die verschwundenen Frauen“ und „Der
unechte Jesus“ =
Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information befasst sich im
vierteiligen „ORF III Themenmontag“ in der Karwoche am 15. April 2019
mit den größten Mysterien rund um Jesus sowie den bedeutendsten
Frauen des Christentums.
Seit Jahrtausenden gibt es Gerüchte, Jesus habe eine Ehefrau gehabt –
die Doku „Geheimnisse der Kirche – War Jesus verheiratet?“ (20.15
Uhr) von Simcha Jacobovici und Graeme Ball geht diesem Gerücht auf
die Spur. Die Tatsache, dass die Evangelien auf diese Frage nicht
eingehen, hat immer wieder zwei Erklärungen gefunden: Entweder ging
Jesus wirklich asketisch durch das Leben, oder es war so
selbstverständlich, dass er eine Frau hatte, dass man es nicht eigens
erwähnen musste. Ein Manuskript aus der British Library scheint ein
erster schriftlicher Beweis dafür zu sein, dass letzteres stimmen
könnte.
Danach folgt der zweite Teil von „Geheimnisse der Kirche – Rätsel um
Maria“ (21.05 Uhr). Maria zählt zu den faszinierendsten Figuren der
Heiligen Schrift, entsprechend ranken sich viele Legenden und Mythen
um sie. Doch was ist die wahre Geschichte hinter der prominentesten
Frau des Christentums?
Anschließend zeigt Maria Blumencrons Dokumentation „Jesus und die
verschwundenen Frauen“ (21.55 Uhr) auf, wie die verschleierte oder
verleugnete Existenz prägender Frauenfiguren des frühen Christentums
– wie etwa Maria von Magdala, die Apostelin Junia oder Phöbe, die
Vorsteherin einer frühen Christengemeinde – heute von der Theologie
wiederentdeckt und sichtbar gemacht wird.
Der „ORF III Themenmontag“ kehrt schließlich mit „Der unechte Jesus“
(22.45 Uhr) von Steven Hoggard zum „König der Juden“ zurück – doch
davon gab es zwei an der Zahl. Die Doku will eine Verbindung zwischen
Jesus und dem vier Jahre vor Jesu Geburt verstorbenen Simon von Peräa
erkennen, der selbst als „König der Juden“ verehrt wurde. Die
Parallelen sind auf den ersten Blick verblüffend und so muss man sich
die Frage stellen: Hat Jesus von Nazareth das Schicksal des Simon von
Peräa gekannt und ihn womöglich sogar zum Vorbild genommen?
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