Uni brennt jetzt Do!

ÖH Uni Wien ruft zur Donnerstagsdemo am 11.4. auf.

Wien (OTS) - Die ÖH Uni Wien ruft zur gemeinsam organisierten Donnerstagsdemo zu den Themen Hochschule, Wissenschaft und Interessensvertretung auf. “Am 11.4. gehen wir für bessere Studienbedingungen und eine Uni für alle, ohne Ausschlüsse wie Gebühren und Aufnahmeverfahren, auf die Straße”, sagt Sandra Velebit (VSStÖ) vom Vorsitzteam. Die ÖH Uni Wien organisiert diese gemeinsam mit DO!, der ÖH der Angewandten, der Studienvertretung Primarstufe der PH Wien, der ÖH Bundesvertretung, der IG LektorInnen sowie dem Verband feministischer Wissenschafterinnen. “Wir sagen gemeinsam: Die Uni brennt jetzt do!”, so Velebit.

Die Donnerstagsdemo richtet sich außerdem gegen den Angriff der Regierung auf kritische Interessensvertretungen wie die ÖH. Lena Köhler (GRAS) vom Vorsitzteam dazu: “Wir lassen uns als kritische ÖH von der Regierung nicht mundtot machen.” Im Regierungsprogramm ist eine Beschränkung der Handlungsmöglichkeiten der ÖH vorgesehen, ebenso wie ständige bürokratische Hürden in den Weg gelegt werden. “Trotz ständiger Angriffe, die unsere ehrenamtliche Arbeit massiv erschweren, halten wir dagegen und zeigen, wie laut Studierende dagegen auftreten!” sagt Köhler.

“Die Universitäten sind immer noch ein Ort des Ausschlusses und der Diskriminierung.” kritisiert Magdalena Taxenbacher (KSV-LiLi) vom Vorsitzteam. Durch formalisierte Aufnahmetests etwa werden die leichten Verbesserungen der letzten Jahre sogar wieder zurückgedrängt. Frauen, Menschen mit Nicht-Deutscher Muttersprache, sowie Kinder von ArbeiterInnen haben nachweislich schlechtere Chancen. “Am Donnerstag sind wir alle zusammen - für ein starkes Signal gegen die schwarz-blaue Bildungspolitik!”, so Taxenbacher.

Die Demo startet um 18 Uhr vor der Universität Wien und ziehen von dort durch die Innenstadt zur Abschlusskundgebung zum Oskar-Kokoschka-Platz. Im Zuge des Rahmenprogramms wird eine Erhebung der beiden Publizistik-Studierenden Salma Imara und Sandro Nicolussi zur (nicht) Diversität von ordentlichen Professuren präsentiert: “Das Ergebnis für die Uni Wien liegt bereits vor: Nummer eins bei den 442 Professor_innen ist "Christian", häufigster Frauenname ist "Barbara" auf Platz 13. Typische Namen von Migrant_innen kommen, wenn überhaupt, jeweils nur einmal vor und rangieren damit auf Platz 73.”

Die ÖH Uni Wien ruft um 18 Uhr vor der Universität Wien zum gemeinsamen Treffpunkt auf.

Alle Infos unter: https://www.facebook.com/events/327871134754757/

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