Pressegespräch des IVA Interessenverband für Anleger zur Steuerreform

Dr. Wilhelm Rasinger vom IVA Interessenverband für Anleger präsentierte Vorschläge zur Steuerreform für die „Stärkung des Wirtschaftsstandorts und Kapitalmarkts Österreich“.

Wien (OTS) - Österreicher investieren im internationalen Vergleich sehr wenig in heimische Unternehmen. Durch die Steuerreform sollen gezielt Impulse gesetzt werden, wie die Gewinne aus Wertpapierveranlagungen nach fünf Jahren von der Vermögenszuwachssteuer freistellen, wie ein einheitlicher KESt-Satz auf Wertpapiere und Sparbücher, wünschenswert wären 25 Prozent und wie den bereits eingeführten Gewinnfreibetrag um Veranlagungen in österreichische Infrastrukturunternehmen mit öffentlicher Körperschaft als Kernaktionär zu erweitern. Für Diskussion sorgte Dr. Rasinger mit der Aussage, dass es gute Argumente für die Wiedereinführung der Erbschaftssteuer gibt. Dadurch kann ein wesentlicher Impuls für den Kapitalmarkt erreicht. Nachkommen sollen versorgt, aber nicht mit einem Erbe „belastet“ werden. Durch eine Börsennotierung werden die Mittel für die Erbschaftssteuer aufgebracht und ab der zweiten Generation ein Verkauf von Unternehmensanteilen zu fairen Bedingungen ermöglicht.

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