Her mit dem "Green New Deal" und emanzipatorischer Bildungspolitik!

Nachhaltigkeit bedeutet mehr als nur Mülltrennung und bewusste Ernährung.

Wien (OTS) - Der Themenrat der SPÖ beschließt heute das Wahlprogramm für die kommenden Wahlen zum EU-Parlament. Die Sozialistische Jugend Österreich (SJÖ) hat zudem ein Konzept für einen sogenannten „Green New Deal„ eingebracht. Der Verbans Sozialistischer Student_innen (VSStÖ) unterstützt diesen für eine Nachhaltigkeitspolitik, welche die soziale Komponente in den Vordergrund stellt.

„Die Änderung des Wirtschaftssystems in Richtung Klimafreundlichkeit und Nachhaltigkeit ist eine der wichtigsten Aufgaben der Politik in diesem Jahrzehnt. Jedoch muss die ökologische und die soziale Frage immer zusammengedacht werden. Der von der Sozialistischen Jugend eingebrachte „Green New Deal“ bietet genaue Handlungsstrategien, wie Klimagerechtigkeit erreicht werden kann. Aus diesem Grund unterstützen wir den „Green New Deal“ der SJ“, so Katharina Embacher, Bundesvorsitzende des VSStÖ. „Umwelt- und Klimaschutz sowie Nachhaltigkeit sind in Hinblick auf soziale und ökonomische Gerechtigkeit unerlässlich. Nachhaltigkeit bedeutet für uns mehr als nur Mülltrennung und bewusste Ernährung. So ist es auch die Aufgabe nachhaltiger Politik, emanzipatorische Bildung zu gewährleisten“, führt Embacher fort.

Als VSStÖ wissen wir, dass gesellschaftliche Probleme nicht bloß innerhalb der eigenen Staatsgrenzen existieren, sondern immer auch darüber hinausgehen. Deshalb beinhaltet das Wahlprogramm des VSStÖ für die kommenden ÖH-Wahlen auch Forderungen an die EU.

„Mit dem Ziel der Bologna-Reform, ein Studium möglichst auf den Arbeitsmarkt vorbereitend und wirtschaftlichem Interesse abdeckend auszulegen, wurde ein Verständnis von Bildung geschaffen, das dem unsrigen völlig entgegengesetzt ist. Leider gibt es abseits von Bologna keine Vision, wie der europäische Hochschulraum auszusehen hat“, so Dora Jandl, bundesweite VSStÖ Spitzenkandidatin für die ÖH-Wahl 2019. „Darum brauchen wir eine EU, die sich an den Bedürfnissen der Vielen, anstatt an jenen der Konzerne orientiert. Eine EU, die emanzipatorische Bildung fördert, anstatt bloß den Unternehmer_innen nach dem Mund redet. Eine EU, die all ihren Bürger_innen ein gutes Leben ermöglicht, anstatt bloß eines am Existenzminimum“, fordert Jandl.

„Abseits dessen fordern wir eine bessere Mobilität im europäischen Hochschulraum und eine Erhöhung des ERASMUS–Budgets um die oftmals vorrausgesetzte Auslandserfahrung allen Studierenden möglich zu machen. Um Wissen außerdem zu verbreiten und allen Menschen zur Verfügung zu stellen braucht es eine Online-Plattform, auf der europaweit Lehr- und Lerninhalte für alle zugänglich sind.“, so Jandl abschließend

Rückfragen & Kontakt:

Verband Sozialistischer Student_innen
Magdalena Schmid
Pressesprecherin*
+43 676 385 8813
magdalena.schmid@vsstoe.at
http://www.vsstoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SJO0002