FP-Seidl zu KH-Nord Ausschuss: Mit dem Trio Wehsely, Janßen und Balazs begann das Chaos

Marhold will von Wehsely weggemobbt worden sein – zu seinem Abgang waren Zeitmanagement und Kosten im Plan

Wien (OTS) - Dr. Wilhelm Marhold war bis Ende 2013 Generaldirektor des KAV und der Vorgänger von Dr. Udo Janßen. Zur selben Zeit wurde auch Dr. Maximilian Koblmüller von seinen Aufgaben entbunden und durch Mag. Thomas Balazs ersetzt. Wie er in seinem Schlussstatement erklärt hat, will Marhold von der damaligen SPÖ-Stadträtin Sonja Wehsely weggemobbt worden sein. „Ein Vorwurf, der nicht ohne ist“, kommentiert der FPÖ-Sprecher im KH Nord-Ausschuss, LAbg. Wolfgang Seidl.

Spannend sei für Seidl auch die Aussage, dass der damalige Bürgermeister Michael Häupl letztendlich die Personalentscheidungen getroffen hat, und nicht - wie immer gesagt - Sonja Wehsely. „Marhold war demnach wegen des Hinauswurfs von Koblmüller bei Häupl und nicht bei Wehsely, weil er dort keinen Termin bekam. Wehsely hatte also in dieser sensiblen Zeit anscheinend keine Übersicht mehr über das Projekt“, analysiert Seidl.

Die wichtigste Erkenntnis für Seidl nach Marholds Aussage sei, dass zur Zeit des Ausscheidens von Marhold und Koblmüller das Projekt offenbar im Zeit- und Kostenrahmen war und erst unter Janßen und Balazs ins Chaos gedriftet sei. Mit dem Beginn der Tätigkeit von Janßen und Balazs sei bereits mit 30.4.2014 - also kurz nach deren Beginn – sichtbar gewesen, dass die Kosten explodieren und die Bauzeit um mindestens 9 Monate verlängert werden musste. „Wehsely hat demnach also großen Schaden mit ihrer Personalpolitik verursacht. Die politische Verantwortung dafür trägt ganz klar die Wiener SPÖ“, so Seidl, der aber auch die Grünen nicht aus ihrer Verantwortung lässt. „Schließlich sollen die Grünen ja laut Wehsely in alle Entscheidungen eingebunden gewesen sein“, so Seidl abschließend. (Schluss) huf

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