• 05.04.2019, 10:44:09
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Meilenstein bei E-Medikation: Pilotprojekte in Baden und Mödling erfolgreich abgeschlossen – Landesweite Ausrollung ab Juni 2019

Landesrat Eichtinger: „Erhöhen dadurch Qualität in der Gesundheitsversorgung"

Utl.: Landesrat Eichtinger: „Erhöhen dadurch Qualität in der
Gesundheitsversorgung" =

St. Pölten (OTS/NLK) - Mit Hilfe der E-Medikation können Ärzte und
Apotheker erstmals alle Medikamente der Patientinnen und Patienten
auf einen Blick einsehen. „Die Evaluierung der Pilotprojekte in den
Bezirken Baden und Mödling liefern erfreuliche Zahlen. In der
sogenannten Pilotregion N1 sind bereits 30 Prozent bei den Apotheken
und 42 Prozent bei den Ärzten angeschlossen. Es ist zu erwarten, dass
mit Ende April 80 Prozent erreicht werden“, so NÖGUS-Vorsitzender
Landesrat Martin Eichtinger und weiter: „Somit können wir ab 6. Juni
die E-Medikation flächendeckend in Niederösterreich anbieten.“

Die Ausrollung der E-Medikation erfolgt in vier Wellen für ganz
Niederösterreich, in welchen die Bezirke freigeschalten und zur
Umsetzung verpflichtet werden. Seit 14. März haben Ärzte und
Apotheken in Baden und Mödling die Möglichkeit E-Medikation zu
testen. Seit heute, 4. April 2019, gilt bereits ein sogenannter
Verpflichtungstermin in Baden und Mödling (Region N1). Bevor ein
Medikament erstmals in der E-Medikationsliste und damit im ELGA
aufscheint, müssen die Patientinnen und Patienten darüber aufgeklärt
werden. Seit 4. April 2019 setzen Ärzte und Apotheken in Baden und
Mödling die E-Medikation verpflichtend um. Danach folgen die
Gebietswellen N2 (Bruck/Leitha, Gänserndorf, Hollabrunn, Horn,
Korneuburg, Mistelbach und Tulln), N3 (Amstetten, Gmünd, Krems,
Krems-Land, Melk, Waidhofen/Thaya, Waidhofen/Ybbs und Zwettl) und N4
(Lilienfeld, Neunkirchen, Scheibbs, St. Pölten, St. Pölten-Land), Wr.
Neustadt und Wr. Neustadt-Land) bis 6. Juni.

Über die ELGA-Plattform können die Bürgerinnen und Bürger selbst ihre
Daten kostenlos einsehen. „Dadurch verhindern wir Doppelverordnungen
und unterstützen Ärzte- und Apothekerpersonal bei der Diagnose durch
fundiertes Datenmaterial“, zeigt Eichtinger die Vorteile auf und
ergänzt: „Jede Tablette, jedes Arzneimittel wird aufgelistet sein.
Das hilft besonders den älteren Menschen. Mit diesem Meilenstein
erhöhen wir die Qualität in der Gesundheitsversorgung weiter zum
Wohle unserer Landsleute.“

Die Digitalisierung ermöglicht die Gesundheitsversorgung neu zu
denken. „Durch neue Technologien und durch die Ausrollung der
E-Medikation sind wir einen weiteren wichtigen Schritt in die Zukunft
gegangen. Wir wollen unsere Gesundheitsversorgung digital noch
stärker ausbauen wie zum Beispiel durch den elektronischen Impfpass,
der ab 2020 in Niederösterreich umgesetzt wird“, so Eichtinger über
weitere Maßnahmen für Niederösterreich.

Weitere Informationen: Büro LR Eichtinger, Mag. Markus Habermann,
Telefon 02742/9005-12361, E-Mail [email protected]

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