Neue Ausgabe der Zeitschrift „Das Waldviertel“ erschienen

Zeitgeschichtlicher Schwerpunkt

St. Pölten (OTS/NLK) - Einem zeitgeschichtlichen Schwerpunkt, der zeigt, dass auch fast 75 Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Ära viele Aspekte noch im Verborgenen liegen, widmet sich das soeben als Nummer 1/2019 erschienene neue Heft der Zeitschrift „Das Waldviertel“.

So begibt sich Martin Prinz in seinem umfangreichen Beitrag „Es geht ganz außerordentlich voran in Niederösterreich, seitdem Annelies die Führung übernommen hat“ auf eine biographische Spurensuche nach Weitra und rekonstruiert nach intensivem Quellenstudium die Aktivitäten der ehemaligen illegalen B.D.M.-Untergauführerin von Niederdonau, Helene Anna Lisa Naber(-Binder). Friedrich Polleroß wiederum gibt in seinem Beitrag „Jüdische Familien im Waldviertel und ihr Schicksal“ einen Rück- und Ausblick zu Aktivitäten wie einer Sonderausstellung zu diesem Thema im Ersten österreichischen Museum für Alltagsgeschichte in Neupölla und einer 700 Seiten starken Begleitpublikation.

Weiter zurück in die Geschichte führt Renate Seebauer, die aus Anlass der 850. Wiederkehr der ersten urkundlichen Erwähnung von Mahrersdorf, heute eine der Katastralgemeinden von Altenburg, die Geschichte dieser kleinen Ortschaft beleuchtet, die etwa 1830 exakt 133 Bewohner zählte. Waldviertler Kulturberichte, Buchbesprechungen und Mitteilungen des Waldviertler Heimatbundes ergänzen das 120 Seiten starke Heft.

Nähere Informationen bei der Redaktion der Zeitschrift „Das Waldviertel“ unter 0664/2836789, Dr. Markus Holzweber, e-mail markus.holzweber@univie.ac.at und www.daswaldviertel.at.

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