Schieder zu Brexit: „Britische Regierung muss sich entscheiden, statt weiter Chaos und Fragezeichen zu produzieren“

SPÖ-EU-Spitzenkandidat bekräftigt Forderung nach Rundem Tisch zu möglichen Folgen für Österreich – Regierung darf bei Brexit-Chaos nicht zuschauen, sondern muss Vorsorge treffen

Wien (OTS/SK) - Dass das britische Parlament den mit Brüssel ausgehandelten Brexit-Vertrag heute, Freitag, neuerlich abgelehnt hat, sorgt bei SPÖ-EU-Spitzenkandidat Andreas Schieder für Kopfschütteln. „Statt weiter Chaos und immer mehr Fragezeichen zu produzieren, müssen May und die britische Regierung so schnell wie möglich klarstellen, was sie wollen. Europa kann nicht ewig zuwarten und auch ein dauerndes Verschieben des britischen EU-Austritts ohne Lösungsplan ist keine Option“, betonte Schieder. Angesichts des Brexit-Chaos bekräftigte Schieder seine Forderung nach einem Runden Tisch in Österreich: „Die Regierung ist dringend aufgefordert, alle Parteien, aber auch VertreterInnen der Bundesländer und die Sozialpartner an einen Tisch zu holen, um Klarheit über mögliche Folgen des Brexit für Österreich zu schaffen“, so Schieder gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Für den SPÖ-EU-Spitzenkandidaten ist klar: „Statt wie das Kaninchen vor der Schlange zu sitzen und in Untätigkeit zu verharren, muss die Regierung endlich Vorbereitungen für den Worst Case, einen drohenden Hard Brexit, treffen. Die Menschen erwarten sich von der Regierung Sicherheit und Antworten auf offene Fragen wie zum Beispiel ‚Welche Folgen hat der Brexit für ÖsterreicherInnen in Großbritannien?‘ oder ‚Was bedeutet der Brexit für die österreichische Volkswirtschaft?‘“, so Schieder. (Schluss) mb

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