Vom Kindergarten in die Volksschule: Erfolgreiche Sprachvernetzung im 21. Bezirk

PädagogInnen arbeiten eng zusammen

Wien (OTS) - Seit 2016 läuft in Floridsdorf ein wichtiges Projekt: PädagogInnen aus Kindergärten und Schulen vernetzen sich, um Kindern den Übergang zu erleichtern. Dabei spielt auch das Thema Sprache eine wichtige Rolle: Diese Woche haben sich deshalb die SprachförderInnen aus Schulen und Kindergärten des Bezirks zum fachlichen Austausch getroffen. Auch Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky war mit dabei: „Projekte wie diese sind sehr wichtig, weil Kinder nur dann bestmöglich gefördert werden können, wenn die PädagogInnen umfassend darüber informiert sind, welchen Entwicklungsstand sie haben und wie gut sie sich auch sprachlich ausdrücken können.“

Im Fokus der Zusammenarbeit in Floridsdorf steht das Anliegen, Sprachförderung in Schule und Kindergarten noch besser aufeinander abzustimmen.

„Sprachförderung für alle ist ein zentrales Anliegen einer sozialen Bildungspolitik und ich bin stolz darauf, dass Floridsdorf mit diesem Projekt eine Vorreiterrolle übernimmt. Sprache ist unsere Form der Verständigung. Sie zu beherrschen ist eine gute Garantie dafür, Missverständnisse und daraus resultierende Konflikte im Alltag zu vermeiden“, so Bezirksvorsteher Georg Papai.

In Wien ist Sprachförderung seit vielen Jahren ein wesentlicher Schwerpunkt in allen Wiener Bildungseinrichtungen: Die Förderung findet im Alltag der Kinder statt, wird aber auch durch zielgerichtete Aktivitäten ergänzt. Angebote der Sprachförderung orientieren sich an den Interessen und Bedürfnissen der Kinder.

„Sprachliche Bildung betrifft alle Personen, die mit Kindern im Alltag interagieren. Alle PädagogInnen sind Sprachvorbilder und schaffen somit eine sprachförderliche Umgebung für das Kind. Nur durchgängige sprachliche Bildung führt zu optimalen Startvoraussetzungen für eine gelungene Bildungslaufbahn“, ist auch Daniela Cochlár, Abteilungsleiterin der Wiener Kindergärten, überzeugt.

Pressebilder zu dieser Aussendung sind in Kürze unter www.wien.gv.at/pressebilder abrufbar. (Schluss)

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