Gewerkschaft vida: Bewacher brauchen beste Ausbildung

vida-Woditschka: „Zeit ist überreif für verpflichtende Regeln. Registrierung alleine ist zu wenig“

Wien (OTS) - „Die Forderung nach strengeren Ausbildungsregeln für Security-Beschäftigte wie sie Thomas Forstner, Generalsekretär des Verbands der Sicherheitsunternehmen Österreichs VSÖ, in der heutigen Ausgabe der Tageszeitung DIE PRESSE erhebt, können wir nur unterstützen“, so Ursula Woditschka, Sekretärin des Fachbereichs Gebäudemanagement in der Gewerkschaft vida. „Wichtig ist aber, dass es keine Schlupflöcher geben darf. Die Ausbildungsqualität muss in allen Bereichen der Bewachung überprüfbar und bundeseinheitlich gestaltet werden“, so die Gewerkschafterin.++++

Klare gesetzliche Regeln und Verpflichtungen schaffen

Woditschka betont, dass „die alleinige Registrierung ohne ordentlicher Basisausbildung aber zu wenig ist. Es muss auch verankert werden, dass regelmäßig weitergeschult wird“. Wichtig sei zudem, so die vida-Gewerkschafterin, dass „es bei tatsächlichen Vorfällen auch professionelle Unterstützungen für die Kolleginnen und Kollegen gibt. Das beginnt bei psychologischer Betreuung und muss dort enden, dass er oder sie wieder fit für die Arbeit gemacht wird. Nur so können wir sicherstellen, dass die Beschäftigten die Branche nicht verlassen“. Sicherheit ist kein einfaches Geschäft, so Woditschka: „Viele sind sich zu wenig bewusst, welcher Gefahr sie ausgesetzt sind.“

Nicht länger warten, handeln

Gemeinsam mit der Wirtschaftskammer und VSÖ-Präsident Martin Wiesinger hat die Gewerkschaft vida bereits neuen Ausbildungsregeln für die Branche ausgearbeitet. „Der vorliegende Entwurf ist ein Einstieg. Es gibt aber noch viele offene Punkte zu klären. Wir sind selbstverständlich bereit, an der Umsetzung weiter mitzuwirken. Verbindliche Regeln für das Bewachungsgewerbe dürfen nicht länger auf die lange Bank geschoben werden“, so Woditschka.

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