- 27.03.2019, 10:06:29
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Schnabl/Erasim/Renner: „Voller Einsatz für die öffentlichen Verkehrs-Lebensadern des Weinviertels“
SPÖ setzt sich für ein Gesamtkonzept für das Weinviertel, den zweigleisigen Ausbau der Laaer Ostbahn sowie der Nordwestbahn und gegen die Stilllegung des Schweinbarther Kreuzes ein
Utl.: SPÖ setzt sich für ein Gesamtkonzept für das Weinviertel, den
zweigleisigen Ausbau der Laaer Ostbahn sowie der Nordwestbahn
und gegen die Stilllegung des Schweinbarther Kreuzes ein =
St. Pölten (OTS) - Noch im März 2018 ging der damalige
ÖVP-Verkehrslandesrat mit einem klaren Bekenntnis zum Weiterbestand
des Schweinbarther Kreuzes an die Medien. „Unsere Regionalbahnen
erfüllen eine wesentliche Rolle für den öffentlichen Verkehr. Im
gemeinsam unterzeichneten Vertrag mit den ÖBB ist selbstverständlich
auch das Schweinbarther Kreuz enthalten und das Land Niederösterreich
bekennt sich zu dieser für die Region sehr wichtigen Bahnstrecke“,
wird dieser in regionalen Medien zitiert. Nun sei – laut
Medienberichten - alles anders, zeigen sich NRin Melanie Erasim und
LT-Präsidentin Karin Renner empört über das angebliche Vorhaben, das
Schweinbarther Kreuz still legen zu wollen: „Anstatt für Entlastungen
für PendlerInnen zu sorgen, werden öffentliche Verkehrs-Lebensadern
einfach abgeschnitten. Soll das das in allen Sonntagsreden der ÖVP NÖ
beschworene Förderungsprogramm für den ländlichen Raum sein?“
Erasim und Renner wollen an der Seite der zwölf Gemeinden, die von
der Schließung der Strecken betroffen sein werden, für ein Einlenken
von Verkehrs-Landesrat Schleritzko und ÖBB kämpfen. Dazu trafen sich
beide bereits mit VertreterInnen der betroffenen Gemeinden. „Das Land
NÖ muss sich dafür einsetzen, den ländlichen Raum nicht noch weiter
auszudünnen. Nach Polizeiposten, Post, Banken und Bahnkassen wird nun
gleich die gesamte Bahninfrastruktur stillgelegt“, meint Erasim
weiter.
Gleichzeitig setzen sie sich – an der Seite von LHStv. Franz Schnabl
– für den immer wieder versprochenen Ausbau und die Taktverdichtung
der Laaer Ostbahn ein. „Wo siedeln sich Menschen an?“, stellt LHStv.
Franz Schnabl, als für Gemeinden zuständiges Regierungsmitglied die
alles entscheidende Frage und beantwortet diese: „Logischerweise an
Orten, an denen die Verkehrsanbindung, die Kinderbetreuung und die
Wohnqualität hochwertig und kostengünstig ist. Im Optimalfall mit
genügend Arbeitsplätzen vor der Haustür. Da sind Stilllegungen und
nur zögerlich vollzogene Ausbaubemühungen völlig fehl am Platz, wenn
man tatsächlich vor hat, den ländlichen Raum zu fördern.“
Die SPÖ setzt sich für den zweigleisigen Ausbau und eine rasche, die
Pünktlichkeit fördernde Lösung für die PendlerInnen ein. Es brauche
einen überparteilichen Schulterschluss in der Region, aber auch im
Land NÖ, meinen die drei sozialdemokratischen PolitikerInnen, bzw.
politischen VertreterInnen für das Weinviertel: „Ein
Gesamt-Verkehrskonzept für das Weinviertel muss dringend her!“
Der Verkehrsdienste-Vertrag zwischen Land NÖ und den ÖBB sei der
Hebel, den Verkehrslandesrat Schleritzko nutzen müsse, sind sich
Renner, Erasim und Schnabl überzeugt: „Leider hat man diese Chance in
der Diskussion um die Schließung von Personenkassen ungenutzt
verstreichen lassen. Das darf bei wichtigen Regionalprojekten im
öffentlichen Verkehr nicht mehr passieren. Es müssen gemeinsam alle
Möglichkeiten genutzt werden, um den NiederösterreicherInnen die Wege
zu ihren Arbeitsstätten nicht weiter zu erschweren, sondern
PendlerInnen nachhaltig zu entlasten.“
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