IGGÖ zeigt Vizekanzler Strache wegen Verdachts auf Verhetzung an

Aussagen des FPÖ-Chefs während einer Buch-Präsentation der Freiheitlichen Akademie am 14. März sind aus Sicht der IGGÖ klares No-Go

Wien (OTS/IGGÖ) - "Nach den Terroranschlägen in Neuseeland haben wir als Islamische Glaubensgemeinschaft gesagt: Es reicht. Und die Aussagen des Vize-Kanzlers sind eine massive Entgleisung, die wir nicht mehr hinnehmen können," so Präsident Vural.

Insbesondere zwei Aussagen könnten aus Sicht der IGGÖ zu Gewalt gegen muslimische Menschen und Einrichtungen aufstacheln:

"Wir haben radikale islamistische Vereine, alleine in Wien Kindergartenstrukturen, 150 und mehr islamische Kindergärten wo dann, wie ja auch aufgedeckt werden konnte, mit Hasspredigten die Kinder zu Märtyrern erzogen werden sollen, sich verkleiden als Soldaten und für den "Islamischen Staat" als Kämpfer auftreten sollen, mit Maschinenpistolen und Handgranaten und Verherrlichung islamistischer Terroristen. Das alles hat es an den Wiener Schulen gegeben."

"Ab einer gewissen Prozentualität an muslimischen Mitbürgern, die sich zuerst friedlich verhalten haben, nachher auch offensiver auftreten, die Bürgerkriegszustände kennen wir..."

"Niemand steht über dem Gesetz, keine Politiker-Karriere ist wichtiger als der soziale Friede in unserem Land. Daher hat uns der Vizekanzler durch seine massiven Entgleisungen zu diesem Schritt gezwungen", so Vural abschließend.

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