NEOS zu Kopftuchverbot: Es braucht ein Gesamtkonzept, keine populistische Einzelmaßnahme

Douglas Hoyos: „Der Regierung geht es nur um Schlagzeilen, nicht um eine wirksame Politik. Wir stehen dagegen für ein durchdachtes Gesamtkonzept.“

Wien (OTS) - Nicht nachvollziehen kann NEOS-Bildungssprecher Douglas Hoyos das sture Beharren der Bundesregierung auf das Kopftuchverbot heute im Unterrichtsausschuss: „Beim Thema Integration gibt es dringenden Handlungsbedarf, doch mit einer populistischen Einzelmaßnahme ist niemandem geholfen. Und trotzdem wollen ÖVP und FPÖ bis heute nicht über sinnvolle, über ein Kopftuchverbot hinausreichende Maßnahmen diskutieren. Das zeigt, dass es ihnen nur um die schnelle Schlagzeile, nicht aber um eine echte Lösung im Sinne der Kinder geht.“

NEOS-Gesamtkonzept für Integration in den Schulen

Hoyos verweist auf das NEOS-Integrationspaket, das als Gegenmodell zu dem populistischen Schnellschuss der Regierung bereits im November 2018 präsentiert wurde: „Das würde zur besseren Integration an Schulen und Kindergärten beitragen, gerade für Brennpunktschulen.“ NEOS fordern in dem Paket unter anderem ein verpflichtendes zweites Kindergartenjahr und einen Chancenbonus für alle Schulen: „Damit wird ein finanzieller Anreiz geschaffen, sich stärker als bisher um besondere Herausforderungen wie Sprachprobleme oder speziellen Förderbedarf zu kümmern. Weiters braucht es kostenlose Ganztagsplätze für Schüler an Brennpunktschulen und die Einrichtung einer Anti-Diskriminierungsstelle, die im Umfeld der Schule etabliert werden soll.“

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