NÖAAB-Erber: „FSG schürt vor der AK-Wahl Ängste, wir in NÖ packen an und setzen seit Monaten um!"

Laut FSG fehlen 7.000 Beschäftigte im Gesundheits- & Pflegebereich. Bereits seit 2018 informiert Land NÖ regelmäßig über zusätzliche Förderungen und Ausbildungsoffensiven.

St. Pölten (OTS) - „Die Sicherstellung von ausreichend qualifizierten Pflege- und Betreuungspersonal ist eine der größten Herausforderungen der Zukunft. Wenn AK-Präsident Wieser und die FSG auch endlich die Herausforderungen im Gesundheits- und Pflegebereich erkannt haben, dann ist das erfreulich. Man sollte aber dieses wichtige Thema nicht für persönliche Wahlkampfzwecke ausnutzen und Ängste schüren, als ob das Gesundheitssystem in NÖ fast vor dem Kollaps stehe. Mit solchen Horrorszenarien und Meldungen attraktiviert man diese Berufsfelder nicht. Von einem AK-Präsidenten erwarte ich mehr Seriosität und Feingefühl gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, denn diese leisten einen großartigen Einsatz für unsere Landsleute. Außerdem würden mich die exakten Inhalte und Rahmenbedingungen der Studien, die zu solchen Aussagen führen, genauer interessieren“, betont NÖAAB LAbg. Toni Erber.

„Fordern kann man viel. Die Frage ist, wer was umsetzt. Um auf die Entwicklungen zu reagieren, hat das Land Niederösterreich bereits ganz konkrete Maßnahmen gesetzt. Zu den rund 1.000 Ausbildungsplätzen pro Jahr für Pflege-Fachkräfte in NÖ wird nun z.B. auch eine Ausbildungsoffensive im Pflegebereich mit zusätzlich 400 Plätzen im Jahr 2019 gestartet. Eine Ausbildungsoffensive, in die das Land NÖ rund 3,5 Mio. Euro investiert. Auch das AMS NÖ werde in diesem Bereich für arbeitslose Personen 3,8 Mio. Euro zusätzlich in die Hand nehmen und damit zusätzliche Ausbildungen für arbeitslose Personen zur Verfügung stellen. Die Neuorganisation im Gesundheits- und Pflegewesen mit der Errichtung der neuen Landesgesundheitsagentur soll eine noch bessere, durchgehende Versorgung der Bevölkerung mit Gesundheits- und Pflegeleistungen garantieren und die Rahmenbedingungen weiter verbessern“, so Erber, der abschließend meint: „Herr AK-Präsident, alle Beteiligten in NÖ sitzen schon lange zusammen, um gemeinsame Lösungen für diese großen Herausforderungen zu finden. Sie sind herzlich eingeladen, sich, wenn nicht anders möglich, spätestens nach der AK-Wahl dazuzusetzen!“

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