• 15.03.2019, 12:27:55
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  • OTS0158

Anderl: „Beschäftigte müssen weiterhin das Recht haben, im Betrieb zu wählen“

AK Präsidentin Renate Anderl hält die Vorschläge von ÖAAB-Obmann Wöginger für absurd

Utl.: AK Präsidentin Renate Anderl hält die Vorschläge von
ÖAAB-Obmann Wöginger für absurd =

Wien (OTS) - „Die ÖVP möchte die beliebte Wahl-Möglichkeit im Betrieb
beseitigen. Mir ist wichtig, dass die AK Wahl im Betrieb erhalten
bleibt“, sagt AK Präsidentin Renate Anderl. Dass mitten in der
laufenden AK Wahl ÖVP-Klubchef August Wöginger die AK Wahl
attackiert, hält Anderl für schlechten Stil. Unter dem Vorwand, ihm
ginge es um eine Steigerung der Wahlbeteiligung, möchte er die
Wahl-Möglichkeit im Betrieb abschaffen. Das hat er in einem Interview
mit den „Salzburger Nachrichten“ kundgetan. „Diesen Angriff auf das
AK Wahlrecht dürfen wir nicht zulassen: Denn gerade die Möglichkeit,
im Betrieb zu wählen, ist unter den Beschäftigten beliebt und findet
hohen Zuspruch“, sagt Anderl.

„Dass die Regierung jetzt eine Schmutzkübelkampagne gegen die AK
führt, ist wohl ein Ausdruck von Hilflosigkeit“, sagt AK Präsidentin
Renate Anderl. „Zuerst waren wir am Karfreitagsdebakel schuld und
jetzt wird die Wahlbeteiligung vorgeschoben. Es wird immer
deutlicher, dass die Regierung auf Seite von Unternehmen und
Industrie steht und über 3,7 Millionen ArbeitnehmerInnen drüberfährt.
Die Angriffe auf die AK sind ein durchschaubares Ablenkungsmanöver“,
so die AK Präsidentin.

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