• 15.03.2019, 11:28:14
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NEOS Wien/Wiederkehr: Stadtrechnungshof bestätigt schamlose Freunderlwirtschaft bei Chorherr Vereinen

Jährlich 50 000€ Förderung ohne ausreichend Leistungsnachweise bei Verein „S2ARCH“

Utl.: Jährlich 50 000€ Förderung ohne ausreichend Leistungsnachweise
bei Verein „S2ARCH“ =

Wien (OTS) - Der Wiener Stadtrechnungshof gibt in seinem heute
veröffentlichten Bericht endlich Einblicke in das „System Christoph
Chorherr“, insbesondere der Verein „S2ARCH“ zeichnet ein
schockierendes Bild. „Wir haben endlich den Beweis, dass sich SPÖ und
Grüne gegenseitig Millionenförderungen gönnen, ohne einen
Leistungsnachweis zu erbringen. Der Stadtrechnungshofbericht
bestätigt, dass sich Chorherrs Verein niemals an einer formellen
Ausschreibung beteiligen musste, vielmehr reichte eine sogenannte
‚politische Willensbekundung‘, um jährlich mit 50 000 Euro versorgt
zu werden! Es ist nicht zu fassen, wie man sich hier ungeniert
gegenseitig Geld zuschanzt!“, ärgert sich NEOS Wien Klubobmann
Christoph Wiederkehr. Denn das Förderansuchen des Vereins „S2ARCH“
erfolgte nicht nach den internen Vorgaben für NGOs im Rahmen der
sogenannten "Calls for Proposels", sondern wurde als einziges
"Sonderprojekt" von der MA27 gefördert.

Zudem bestätigte der Rechnungshof, dass der Verein acht Jahre lang
Förderungen kassierte, ohne seine Leistungen ausreichend nachzuweisen
und deckte den Grund dafür auf: Die Mitarbeiter_innen der MA27
erhielten vom zuständigen Beamten die Weisung, fehlende Unterlagen
nur einmal zu urgieren und danach das Fehlen sanktionslos zu
akzeptieren. „Die Förderungen wurden jahrelang weiter ausbezahlt,
obwohl beispielsweise Rechnungsprüfberichte, Projektabschluss- und
Auditberichte sowie eine Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben
fehlten. Es gelten anscheinend für grüne Politiker Sonderbedingungen,
jeder ordentliche Subventionswerber muss sich hier gefrotzelt fühlen!
Es zeigt sich, dass das System der Freunderlwirtschaft im Herzen der
Grünen angekommen ist! So schaut das rot-grüne Wien aus – man teilt
sich untereinander das Steuergeld der Wienerinnen und Wiener auf!“,
so Wiederkehr.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NKW

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