- 12.03.2019, 15:49:19
- /
- OTS0196
LH Wallner: Wollen die Digitalisierung aktiv mitgestalten
Neue WISTO-Koordinationsstelle als Drehscheibe der Digitalen Agenda Vorarlberg
Utl.: Neue WISTO-Koordinationsstelle als Drehscheibe der Digitalen
Agenda Vorarlberg =
Bregenz (OTS) - Die Digitalisierung ist heute in allen Bereichen von
Wirtschaft und Gesellschaft der entscheidende Faktor für Fortschritt
und Wachstum. Mit der Digitalen Agenda Vorarlberg haben das Land und
seine Partner ein strategisches Programm für den Strukturwandel
ausgearbeitet. Als Drehscheibe bei der Umsetzung der Digitalen Agenda
fungiert die bei der Wirtschafts Standort Vorarlberg GmbH
angesiedelte Koordinationsstelle Digitalisierung. "Die
Digitalisierung ist als globaler Megatrend voll im Gange. Um als
dynamischer, exportorientierter und innovationsstarker
Wirtschaftsstandort erfolgreich zu bleiben, ist es wichtig, dass wir
die Entwicklung aktiv mitgestalten", sagte Landeshauptmann Markus
Wallner bei der Vorstellung der Koordinationsstelle im Pressefoyer
der Landesregierung am Dienstag, 12. März.
Im Rahmen der Digitalen Agenda geht es nicht nur um die
Entwicklung neuer digitaler Produkte, Verfahren und Dienstleistungen,
sondern besonders auch um den Schlüsselfaktor Mensch, betonte
Wallner: "Die Digitalisierung verlangt neue Qualifikationen. Deshalb
gilt ein Schwerpunkt den Erfordernissen in den Bereichen Bildung und
Arbeitswelt. Es kommt künftig darauf an, nicht nur Anwender zu sein,
sondern digitale Anwendungen selbst zu entwickeln." Mit dem Digitalen
Campus Vorarlberg, dem Projekt Code4Kids und einem neuen Studiengang
"Informatik – Business Innovation" an der FH Vorarlberg beinhaltet
das Arbeitsprogramm der Digitalen Agenda entsprechende Leitprojekte.
Neue Chancen durch Investitionen in die Digitalisierung
Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser zeigte die Dimensionen auf,
in denen sich die mit der Digitalisierung verbundenen
Wachstumschancen bewegen. So geht eine Schätzung der Europäischen
Kommission davon aus, dass mit jeder zehnprozentigen Erhöhung der
Breitbanddurchdringung ein Wirtschaftswachstum von 1,0 bis 1,5
Prozent ausgelöst werden kann. Laut einer Studie des WIFO schafft die
Investition von einer Milliarde Euro in den Breitbandausbau 40.000
Arbeitsplätze. Mit der Breitbandoffensive des Landes sei es gelungen,
dass heute rund 90 Prozent der Bevölkerung eine Internetkapazität von
mindestens 30 Megabit zur Verfügung haben, 70 Prozent sogar 100
Megabit und mehr. "Das ist zurzeit noch mehr, als viele Haushalte
tatsächlich brauchen. Trotzdem muss es unser Ziel bleiben,
langfristig in ein flächendeckendes Glasfasernetz zu investieren", so
Rüdisser.
Für Wirtschaftskammerpräsident Hans-Peter Metztler erfordert die
Digitalisierung wie kaum eine andere Entwicklung ein gemeinsamen
Aktivwerden: "Immer schneller, immer radikaler kommen digitale
Veränderungen und Neuerungen auf uns zu. Deshalb haben wir die
Schaffung einer Koordinationsstelle zur Umsetzung der Digitalen
Agenda gefordert." Diese Stelle müsse nun mit den notwendigen
Ressourcen ausgestattet und ausgebaut werden, um den vielen
umfangreichen Aufgaben gerecht zu werden, sagte Metzler.
Koordinationsstelle als Kümmerer und Brückenbauer
Seit Februar 2019 wird die Koordinationsstelle Digitalisierung von
Andreas Salcher (47) geleitet. Er sieht den Sinn der Digitalisierung
darin, dass sie dem Menschen Nutzen stiftet. "Das tut sie, wenn
dadurch etwas günstiger, unabhängiger, einfacher, schneller oder
sicherer wird", erklärte Salcher. In diesem Sinne versteht er sich
zum einen als "Kümmerer", um die Leitprojekte der Digitalen Agenda zu
in Schwung zu halten und neue zu entwickeln, und zum anderen als
Brückenbauer zwischen Klein- und Mittelunternehmen und der digitalen
Szene.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVL






