BV Leopoldstadt: Wien braucht modernen Fernbus-Terminal

Wien (OTS) - „Es ist unbestritten, dass Wien einen modernen Busterminal für Linienbusse benötigt. Dieser sollte idealerweise in unmittelbarer Nähe zur Autobahn und an die U-Bahn angebunden sein. In den vergangenen Wochen habe ich intensive Gespräche mit der Stadtregierung zum Standort Handelskai geführt, die jetzt zu einer Entscheidung geführt haben“, so Uschi Lichtenegger, Bezirksvorsteherin der Leopoldstadt.

Derzeit werden die Fernbusse an unterschiedlichen Standorten über Wien verteilt abgewickelt, rund 20 % davon bereits in der Nähe des neuen Standorts beim Busbahnhof Stadioncenter. Das wird sich mit dem neuen, zentralen Standort ändern. Die Zu- und Abfahrt zum neuen Busterminal soll ausschließlich über das höherrangige Straßennetz, also über die Tangente und das kurze Stück über den Handelskai erfolgen und nicht in das Wohngebiet führen. „Auf die Einhaltung dieser Regelung wird der Bezirk sehr genau achten“, so Lichtenegger.

Darüber hinaus wird sich die Bezirksvorsteherin dafür einsetzen, dass umliegende Grün- und Freiflächen erhalten und aufgewertet werden. „Nicht nur Reisende sollen diesen hohen Qualitätsstandard haben, sondern auch die Bewohner und Bewohnerinnen der Leopoldstadt. Es müssen noch bau- sowie verkehrstechnische Fragen geklärt werden, dabei werde ich als Bezirksvorsteherin ein gewichtiges Wort im Interesse der LeopoldstädterInnen mitreden. Ich werde dafür Sorge tragen, dass die Leopoldstädter Bevölkerung transparent und hinreichend über sämtliche Projektphasen informiert werden wird“, so Lichtenegger abschließend.

„Die Erneuerung des Busterminals hinter dem Stadioncenter ist eine Chance, den bestehenden Busbahnhof zu attraktivieren“, ist Astrid Rompolt, Bezirksvorsteherin-Stellvertreterin, zuversichtlich. „Beispielsweise ist eine denkbare Variante, den Busbahnhof unterirdisch zu bauen und die Erdgeschoßzone des Stadioncenters zu öffnen. Das wäre auch für die umliegende Bevölkerung eine spürbare Aufwertung des Wohnumfelds. Separate Sanitärräume für den Busbahnhof würden zudem die WC-Anlagen im Stadioncenter entlasten, die aktuell von den Reisenden häufig frequentiert werden“, so Rompolt.

Die Entscheidung für den Standort ist heute gefallen. Das bedeutet auch, dass es eine Informationsveranstaltung für die Bürgerinnen und Bürger geben muss, um sie in die weitere Planung einzubinden. Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger und ihre Stellvertreterin Astrid Rompolt haben sich geeinigt, dass noch diesen Monat der Termin dafür festgelegt wird.

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