BVin Ilse Pfeffer (SPÖ): Umbau der Geblergasse in Bezirksentwicklungskommission beschlossen

ÖVP und FPÖ stimmen gegen wichtige Sicherheitsmaßnahmen für SchülerInnen

Wien (OTS/SPW-K) - „Mit dem Umbau der Geblergasse zwischen der Kalvarienberggasse und der Palffygasse wollen wir die Schulwege im Bezirk sicherer machen und dem langjährigen Wunsch vieler AnrainerInnen nach Verkehrsberuhigung Rechnung tragen“, begründet die Hernalser Bezirksvorsteherin Ilse Pfeffer (SPÖ) die von der Bezirksentwicklungskommission empfohlenen Maßnahmen. In der Sitzung der Kommission am 27. Februar 2019 stimmten die SPÖ, Grüne und Neos zum Wohle der Bezirksbewohnerinnen und Bezirksbewohner bereits für diese baulichen Maßnahmen in der Geblergasse. Die ÖVP und FPÖ sprachen sich dagegen aus.

„Es geht vorrangig um die Sicherheit unserer Kinder und Jugendlichen, und es kann nicht sein, dass die Sorge um Parkplätze gegenüber wichtigen Sicherheitsmaßnahmen überwiegt. Daher hoffe ich, dass die ÖVP und die FPÖ bis zur Bezirksvertretungssitzung am 6. März noch umdenken und im Sinne unserer Kinder und Jugendlichen den geplanten Maßnahmen zustimmen“, sagt Bezirksvorsteherin Ilse Pfeffer.

In der Geblergasse befinden sich auf einer Länge von rund 400 Metern mit insgesamt fünf Straßenzügen eine Neue Mittelschule (NMS), eine AHS, ein Kultur-Veranstaltungszentrum sowie ein kirchlicher Kindergarten der Pfarre Hernals. Rund 1.200 Kinder und Jugendliche werden von diesen zur Umsetzung beschlossenen Verkehrssicherheits- und Umgestaltungsmaßnahmen profitieren.

Insbesondere zu Stoßzeiten wie Schulbeginn und -ende ergibt sich ein erhöhtes Aufkommen von FußgängerInnen auf den verhältnismäßig schmalen Gehwegen. Denn aktuell beträgt die Breite der bestehenden Gehsteige in den meisten Straßenzügen erheblich weniger als die Mindestbreite von zwei Metern, in Teilbereichen sogar weniger als 1,2 Meter. Diese Enge stellt nicht nur für Schülerinnen und Schüler, sondern für die Wohnbevölkerung generell und besonders für mobilitätseingeschränkte Personen sowie für Menschen mit Kinderwägen, Trolleys etc. oftmals ein Mobilitätshemmnis dar. Um für sie besseren Schutz im Straßenverkehr und mehr Lebens-, Aufenthalts- und Nutzungsqualität zu bieten, überprüfte und planten die MA 28 sowie die GB West auf Wunsch der Bezirksvertretung Hernals die technischen Möglichkeiten für die Aufwertung des Straßenraums der Geblergasse.

Konkret sind nun Verkehrssicherheitsmaßnahmen zur Reduzierung der Verkehrsgeschwindigkeiten („Entschleunigung“), eine Verbesserung der Sichtbeziehungen und Ermöglichung von barrierefreien Fußgängerquerungen in Form von Gehsteigverbreiterungen, Gehsteigvorziehungen in den Schulvorfeldbereichen sowie Fahrbahnanhebungen vorgesehen. Weiters sind eine neue Baumpflanzung, konsumfreie Sitzmöglichkeiten und Radabstellanlagen in dem Gebiet geplant. Die Ermöglichung des Fahrens gegen die Einbahn ist für RadfahrerInnen in den hierfür möglichen Zonen der Geblergasse vorgesehen.

Die erste Bauphase wird jedenfalls in den Sommerferien 2019 (Juli / August) in Angriff genommen. Begonnen wird mit dem Abschnitt Geblergasse zwischen der Kalvarienberggasse und der Steinergasse. Der zweite Bauabschnitt Geblergasse von Steinergasse bis Palffygasse ist für die Sommerferien 2020 geplant.

Am 6. März 2019 werden die Fraktionen der Bezirksparteien in der Sitzung der Bezirksvertretung über das Strukturverbesserungs- und Gestaltungskonzept für die Geblergasse abstimmen. SPÖ Bezirksvorsteherin Ilse Pfeffer hofft, doch noch die Stimmen der ÖVP und FPÖ für dieses Projekt gewinnen zu können.

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