Brot für die Welt am Aschermittwoch: „Wegwerf-Fasten“

In der Passionszeit das Verschwenden von Nahrungsmitteln reduzieren

Wien (OTS) - „Während wir in Österreich durchschnittlich ein Viertel der gekauften Lebensmittel entsorgen, sind weltweit beinahe zwei Milliarden Menschen von Hunger und Mangelernährung betroffen“, zeigt der evangelische Bischof und Schirmherr von Brot für die Welt Michael Bünker anlässlich des Beginns der Fastenzeit auf.

EuropäerInnen sind, was das Wegwerfen von Nahrungsmitteln betrifft, im weltweiten Spitzenfeld anzutreffen. Mit sinkenden Preisen geht oft auch eine sinkende Wertschätzung für Lebensmittel einher.

„Es ist wichtig, sich vor Augen zu führen, dass die Produktion von Lebensmitteln Energie, Wasser und Rohstoffe verbraucht“, fordert Bischof Bünker auf. „Es liegt an jeder und jedem Einzelnen von uns. Unser Umgang mit Nahrungsmitteln drückt Wertschätzung, oder im Gegenteil eben auch Geringschätzung unserer natürlichen Ressourcen aus“, so Bischof Bünker.

Nahrungsmittelabfälle zu reduzieren ist auch globales Entwicklungsziel

In den von den Vereinten Nationen beschlossenen Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG´s) ist auch die Halbierung der Lebensmittelabfälle bis zum Jahr 2030 (SDG 12.3) verankert. Was einzelne Haushalte beitragen können um der Verschwendung entgegenzuwirken:

  • in der richtigen Menge einkaufen,
  • Lebensmittel mit überschrittenem Mindesthaltbarkeitsdatum probieren (diese sind häufig noch einwandfrei),
  • kreativ Kochen oder auch Einfrieren, wenn absehbar ist, dass die Menge den Bedarf übersteigt.

"Ressourcenverbrauch kann auch durch die Wahl der Nahrungsmittel verringert werden, zum Beispiel durch bewussteren und mäßigeren Fleischkonsum", so der Schirmherr von Brot für die Welt.

Brot für die Welt - Kampf gegen Hunger

Brot für die Welt unterstützt Menschen dabei, langfristig dem Hunger und der Armut zu entkommen. Dies gelingt zB in Projekten in Kenia, die gezielt kleinbäuerliche Landwirtschaft fördern. Wasserversorgungssysteme schaffen die Grundlage für eine ausreichende und gesunde Ernährung das ganze Jahr über. Auch in den Slums der Hauptstadt Nairobi wird erfolgreich Hunger und Armut bekämpft, natürlich mit anderen Mitteln: Kinder besuchen eine Schule, in der auch eine warme Mahlzeit geboten wird. Bildung ist für die Kinder der Schlüssel, um langfristig der Armut zu entkommen.

„Wenn wir im Norden bewusst weniger verschwenden, und stattdessen in die Zukunft jener Menschen investieren, die es am nötigsten brauchen, machen wir die Welt zu einem besseren Ort“, betont der evangelische Bischof Bünker abschließend.

Brot für die Welt bittet um Spenden für Projekte zur Armutsbekämpfung

Brot für die Welt
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Bildtext: In den Schul-Projekten der Diakonie lernen Schulkinder den gesunden und nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln. (Foto: Nadja Meister/Diakonie)

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