• 03.03.2019, 05:00:01
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Strache in ÖSTERREICH: "Einen muslimischen Feiertag wollen wir sicher nicht."

Vizekanzler verteidigt im Interview Karfreitagslösung - Sportminister fordert nach Doping-Affäre Konsequenzen: "Einzelfälle schmerzen mich persönlich."

Utl.: Vizekanzler verteidigt im Interview Karfreitagslösung -
Sportminister fordert nach Doping-Affäre Konsequenzen:
"Einzelfälle schmerzen mich persönlich." =

Wien (OTS) - Im Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH
(Sonntagsausgabe) verteidigt Vizekanzler Heinz Christian Strache
(FPÖ) die Karfreitagslösung der Regierung. Sie sei nötig gewesen, um
einen muslimischen Feiertag zu verhindern. Strache wörtlich:
"Offenbar war die Arbeiterkammer den Protestanten den Karfreitag
neidig, aber wir konnten jetzt nicht noch einen 14. Feiertag für alle
beschließen, sonst wären muslimische und andere Religionsgruppen
gekommen und hätten auch neue Feiertage für alle und für sich
gefordert. Und einen muslimischen Feirtag wollen wir sicher nicht."

Darauf angesprochen, welchen Feiertag er selbst für sich in
Anspruch nehmen würde, sagt Strache: "Da der Geburtstag meines Sohnes
Hendrik, der 1. Jänner, ohnehin Feiertag ist, werde ich den
Geburtstag meiner anderen beiden Kinder oder meiner Frau wählen."

In seiner Funktion als Sportminister rügt Strache die bei der
Nordischen WM in Seefeld überführten Dopingsünder: "Es ist
bedauerlich, dass das Schatten auf die großartige WM in Seefeld
wirft. Ich möchte lückenlose Auklärung und volle Konsequenzen ...
Solche Einzefälle schmerzen mich persönlich, weil sie die Mehrheit
der Sportler, die anständig und sauber sind, überschatten.

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