- 02.03.2019, 11:46:00
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GRÜNE OÖ: ANSCHOBER: Bundeskanzler verweigert persönliches Gespräch
Bundeskanzler Kurz verweigert jedes persönliche Gespräch zur Zukunft der von Abschiebung bedrohten Lehrlinge
Utl.: Bundeskanzler Kurz verweigert jedes persönliche Gespräch zur
Zukunft der von Abschiebung bedrohten Lehrlinge =
Linz (OTS) - Für hunderte Asylwerber in einer Lehrausbildung ist es 5
Minuten vor 12: Sie haben einen negativeN Asylbescheid in erster
Instanz erhalten und in den nächsten Monaten wird mit dem Bescheid
zweiter Instanz endgültig über ihr Schicksal entschieden.
Anschober: “Jetzt ist es daher allerhöchste Zeit für eine politische
Lösung gegen die drohende Abschiebungen - im Fall eines negativen
Bescheids auch in 2.Instanz - von möglicherweise hunderten jungen
Menschen, die sich in Ausbildung befinden. Eine politische Lösung
wäre einfach etwa durch die Übernahme der deutschen 3plus2-Regelung
möglich, mit der aktuell über 7000 Asylwerber in Deutschland in
Sicherheit eine Lehrausbildung machen. Ein einziger Satz
Gesetzeskorrektur wäre dafür in Österreich erforderlich“.
Anschober hat daher mehrfach Bundeskanzler Kurz um ein Gespräch
gebeten, um als Vertreter der Initiative „Ausbildung statt
Abschiebung“ Vorschläge für einfach machbare Lösungen für die bestens
integrierten jungen Menschen zu machen.Zuletzt Ende November des
Vorjahres - in einem Offenen Brief unterstützen mittlerweile 31.000
diese Forderung.
Anschober: „Doch nun ist nach drei Monaten neuerlich die Absage
eingetroffen - der Bundeskanzler habe keine Zeit. Diese
Gesprächsverweigerung ist unwürdig und unerträglich. Denn der
Bundeskanzler hat als Regierungschef eine Verantwortung für diese
hunderten jungen Menschen und er kann nicht einfach tatenlos zusehen,
wie möglicherweise viele von ihnen abgeschoben werden, trotz vielfach
hervorragender Leistungen während ihrer Ausbildung und dem dringenden
Bedarf der Unternehmen. Bundeskanzler Kurz trägt die Verantwortung.
Lässt er tatsächlich hunderte junge Menschen im Stich, die sich
bestens integriert haben und von den Ausbildungsbetrieben dringend
benötigt werden? Es darf sich nicht bösartige Ideologie gegen eine
Lösung der Menschlichkeit und der wirtschaftlichen Vernunft
durchsetzen. Wir werden daher unseren Druck solange weiter
verstärken, bis wir diese Lösung der Vernunft durchgesetzt haben!“
Seit heute Morgen unterstützen mehr als 70.000 die Online-Petition
www.ausbildung-statt-abschiebung.at - alleine in den letzten 24
Stunden haben wieder mehr als 1000 unterzeichnet - weitere Tausende
auf Unterschriftenlisten 119 Gemeinden mit 2,8 Mio Einwohner haben
bereits per Gemeinderatsbeschluss die Initiative unterstützt.
1297 Unternehmen - ua Spar, Rewe, Porr - unterstützen offiziell
„Ausbildung statt Abschiebung“ Und über 100 Prominente aus Politik,
Kultur, Wirtschaft, Kirchen und Sport engagieren sich für „Ausbildung
statt Abschiebung“
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