- 28.02.2019, 11:00:01
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„trend“-Umfrage: Nur jeder zwanzigste Österreicher glaubt, dass sein Job durch die Digitalisierung bedroht ist
44 Prozent erwarten Veränderungen – Fließbandarbeiter und Banker werden als besonders gefährdet eingeschätzt
Utl.: 44 Prozent erwarten Veränderungen – Fließbandarbeiter und
Banker werden als besonders gefährdet eingeschätzt =
Wien (OTS) - Die Österreicher erwarten in den nächsten zehn Jahren
keine dramatischen Umwälzungen des Arbeitslebens durch die
Digitalisierung. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage
des Market-Instituts, für die 500 Beschäftigte befragt wurden.
Demnach glauben nur fünf Prozent der Befragten, dass ihr Job in den
nächsten zehn Jahren durch Digitalisierung und Automatisierung
verschwinden wird. Dagegen erwarten 46 Prozent, dass ihr heutiger
Arbeitsplatz unverändert bestehen bleiben wird, 44 Prozent rechnen in
der nächsten Dekade immerhin mit Veränderungen durch die
technologische Entwicklung.
In der Einschätzung, welche Berufe besonders stark vom Wandel
betroffen sind, rangieren Berufe wie Fließband- und Lagerarbeiter
oben: 62 Prozent bzw. 51 Prozent der Befragten meinen, dass Jobs in
diesem Bereich unter Druck kommen werden. Als besonders stark
gefährdet wird aber auch ein Finanzdienstleistungsberuf eingeschätzt:
58 Prozent zählen Banker zu den gefährdeten Spezies. Dass die Politik
die Arbeitnehmer ausreichend auf die Herausforderungen durch die
Digitalisierung vorbereitet, glauben laut Market-Umfrage nur 22
Prozent.
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